26. Februar 2022
Kultur

Werbung, die Kunst ist

Ab kommenden Mittwoch, 2. März, zeigt das Museum für Angewandte Kunst Gera über einhundert Hauptwerke der französischen Plakatkunst aus der sogenannten „Belle Époque“ des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Foto: Museum für Angewandte Kunst Gera

„La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre“ im Museum für Angewandte Kunst Gera

Das Museum für Angewandte Kunst Gera präsentiert von Mittwoch, 2. März, an bis 5. Juni, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturaustausch in Tübingen und dem Musée d’Ixelles bei Brüssel die Ausstellung „La Bohème. Toulouse-Lautrec und die Meister vom Montmartre“.

Über 100 Hauptwerke bekannter Meister

Im Mittelpunkt der Schau stehen über einhundert Hauptwerke der französischen Plakatkunst aus der ­sogenannten „Belle Époque“ des ausgehenden 19. Jahrhunderts, insbesondere die Werke Henri de Toulouse-Lautrecs sowie seiner Zeitgenossen Jules Chéret, Alfons Mucha, Théophile-Alexandre Steinlen und Eugène Grasset, informiert das Museum für Angewandte Kunst Gera.

Pulsierende Metropolen und ihr Nachtleben

Die opulenten, teils großformatigen Plakate lassen die pulsierende Metropole Paris und ihr Nachtleben in schillernden Farben lebendig werden.

Werbung als Kunstform

Zu den Zeiten Toulouse-Lautrecs, am Ende des 19. Jahrhunderts, wurde Werbung dank verbesserter Druckverfahren zur gefragten Kunstform.
Namhafte Künstler entwarfen Plakate für Tanzlokale, Theater, Luxusgüter und Alltagswaren.
Die Plakatkunst war so populär, dass man von einer „Affichomanie“, von einem Plakatwahn sprach.

Ein Zeitgeist, bestimmt vom Optimismus

Das Leben in den Städten war geprägt von den Umbrüchen der Industriellen Revolution und so herrschte ein Zeitgeist, der bestimmt war von Optimismus, wirtschaftlichen Wohlstand, technologischen und kulturellen Innovationen.
Die Kunstszene florierte.

Bewundernde aber ungeschönte Darstellungen

Henri de Toulouse-Lautrec war ein Maler, der die berauschende Gesellschaft einfing: Rennbahnen, Zirkuszelte, Theater und Opernhäuser, Tanzbars und Bordelle wurden zu seinem Atelier.
Er zeichnete direkt, bewundernd und ungeschönt.

Weitere Infos zur Ausstellung

Während der Laufzeit der Ausstellung findet jeden Mittwoch eine öffentliche Kurzführung von 12.30 Uhr bis 13 Uhr statt – sofern die Durchführung von Veranstaltungen möglich ist.

Weitere Termine im Rahmen des Begleitprogramms und weitere Informationen zum Museumsbesuch unter: www.museen-gera.de
sowie ortmeyer.julia@gera.de

Ab kommenden Mittwoch, 2. März, zeigt das Museum für Angewandte Kunst Gera über einhundert Hauptwerke der französischen Plakatkunst aus der sogenannten „Belle Époque“ des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Foto: Museum für Angewandte Kunst Gera

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