27. Januar 2022
Landkreis Greiz

Symbolische Schlüsselübergabe bei der Volkssolidarität

Katrin Franke ist seit 1. Januar Geschäftsführerin des Kreisverbandes Greiz

Bewegender Moment: Erhard Matschke überreicht seiner Nachfolgerin Katrin Franke Blumen und einen symbolischen Schlüssel. (Foto: G. Zeuner)

Greiz. In einer kleiner Feierstunde hat die Volkssolidarität Greiz ihren bisherigen Geschäftsführer Erhard Matschke in den Ruhestand verabschiedet.
Matschke hatte dem Kreisverband fast zehn Jahre als Geschäftsführer vorgestanden und aus „schwerer wirtschaftlicher Schieflage“ geführt sowie ein „gut konsolidiert und ein festes Fundament“ errichtet, wie die Vorsitzende Andrea Jarling in ihrer Laudatio ausführte. So sei es wohl eine glückliche Fügung gewesen, dass er nach dem Ausscheiden seines Vorgängers gewonnen werden konnte, die Geschäfte zu übernehmen, als das Überleben des Vereins auf der Kippe gestanden habe. „Er hat die Ärmel hochgekrempelt und angepackt. Souverän, zielstrebig, stets überlegt und immer wieder ideenreich“, so Jarling. Dabei habe Matschke persönlich viel zurückgesteckt und sei von den Mitgliedern und Mitarbeitern des Vereins geliebt worden. Mit Unterstützung durch Katrin Franke und den jeweiligen Vorständen wurden neue Geschäftsfelder angegangen, ein Tarifvertrag für die Mitarbeiter eingeführt und die Weichen für die Zukunft des Vereins rechtzeitig gestellt.
Der so Gelobte dankte in bewegenden Worten allen Geschäftspartnern sowie dem langjährigen Vorsitzenden des Kreisverbandes, Günther Hinz, und seinem Team. Hier hob er insbesondere Veronika Linke, Katrin Franke und Maria Leuschel hervor: „Sie unterstützten mich, standen und stehen uneingeschränkt zur Volkssolidarität und deren Werten unter dem Motto ‘Miteinander füreinander’“.
Seine Nachfolgerin Katrin Franke ist seit dem 1. Januar als Geschäftsführerin im Amt. Sie arbeitet bereits seit 2011 bei der Volkssolidarität und wurde seit 2018 in ihre neue Funktion eingearbeitet.
Erhard Matschke ist froh, die Geschäftsleitung in bewährte Hände gelegt zu haben. Er überreichte Katrin Franke den symbolischen Schlüssel und wünscht ihr für ihre Arbeit alles Gute, Kraft und Zuversicht. Das alles wird seine Nachfolgerin brauchen, denn vor dem Kreisverband stehen in der nahen Zukunft zahlreiche  Herausforderungen. Genannt sei nur der Umzug der Geschäftsstelle auf dem Reißberg, der Ausbau des Heyerschen Hauses als Begegnungsstätte und Betreutes Wohnen sowie die Kapazitätserweiterung in der ambulanten Pflege. Eine der Schwerpunktaufgaben ist jedoch die Gewinnung jüngerer und neuer Mitglieder.

Hintergrund: Der Volkssolidarität Kreisverbandes Greiz e.V. beschäftigt in der ambulanten Pflege 14 Mitarbeiter und drei Azubis sowie in der neu gegründeten Mobilen Sozialen Dienste gGmbH 15 Mitarbeiter. Darüber hinaus engagiert sich rund ein Dutzend Ehrenamtler in dem Verein. Im Jahr 2021 wurde rund eine Million Euro Umsatz erwirtschaftet.

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