25. Mai 2022
Natur

Köln: Bäume im Vorgebirgspark umgefallen: „Zollstock nur knapp großem Unglück entronnen“

Kölner Vorgebirgspark Bäume massiv geschädigt

Köln Zollstock nur knapp einer Katastrophe entronnen?

Ist der Vorgebirgspark in Köln Zollstock noch zu retten? Wie krank sind die Bäume wirklich? Torsten Ilg (Freie Wähler) übt Kritik

„Ich stelle mir hier ernsthaft die Frage, hat das von der Stadt Köln beauftrage Unternehmen bei der Sicherung der großen Bäume im Vorgebirgspark vielleicht grobe Fehler gemacht?“

Der Kölner Kommunalpolitiker Torsten Ilg ist besorgt darüber, dass im Vorgebirgspark in Zollstock vor ein paar Tagen einige sehr alte Bäume durch den Sturm einfach umgefallen sind:

„Das waren riesige alte Bäume. Bestimmt 50 Jahre alt oder mehr. Einer der inzwischen entsorgten Bäume stand in unmittelbarer Nähe zum Skatepark im Vorgebirgspark. Der Platz und die Wiese wird gerade dort gerne von Jugendlichen und Kleinkindern genutzt und gilt als zentraler Treffpunkt. Nicht auszudenken, wenn einer dieser Bäume Menschen erschlagen hätte.“

Es sei „nicht ausgeschlossen“ so Ilg, dass die Stadt Köln für diese Situation indirekt Verantwortung trägt:

„Das Amt für Grünflächen hat bereits im November 2017, rund 100 Bäume im Vorgebirgspark bearbeiten lassen. Ein beauftragtes Privatunternehmen hat bei 90 Exemplaren angeblich totes Holz entnommen die Kronen gekürzt. Bäume wurden wegen angeblicher Schädigungen gefällt. Hätte man die vor einer Wochen umgefallenen Bäume nicht vielleicht zusätzlich stützen müssen? Wäre es nicht ausserdem denkbar, dass 5 Jahre nach dieser Behandlung die Schäden noch schlimmer geworden sein könnten, oder dadurch nur noch verstärkt wurden? Wie dramatisch ist der Befall von Schädlingen im Park?

Der ehemalige Rodenkirchener Bezirksvertreter der Freien Wähler sieht massiven Aufklärungsbedarf durch die Stadt Köln und das Grünflächenamt.

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