3. Juni 2021
Nordhausen

Wiedereröffnung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Auch Führungen und Betreuung von Besuchergruppen können wieder angeboten werden. Infektionsschutzmaßnahmen sind zu beachten.

Symbolbild: Pixabay

Nordhausen. Ab Dienstag, den 08. Juni 2021, kann das Museum der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora wieder besucht werden. Die Gedenkstätte bietet außerdem wieder geführte Rundgänge von 90 Minuten für Besucherinnen und Besucher an. Diese finden dienstags bis freitags um 11 und 14 Uhr und am Wochenende um 11, 12, 14 und 15 Uhr statt. Auch mehrstündige Betreuungen von Erwachsenengruppen sind ab diesem Zeitpunkt wieder möglich.

Aus Gründen des Infektionsschutzes gelten für den Besucherbetrieb folgende Hygienemaßnahmen:

– Besucherinnen und Besucher benötigen entweder einen negativen Corona-Antigen-Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden; einen maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test; den Nachweis einer vollständigen Impfung (mindestens 14 Tage nach der Zweitimpfung, Vorlage von Impfpass oder Impfbescheinigung); oder als Genesene den Nachweis einer überstandenen Covid-Infektion, nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als 6 Monate (Vorlage einer ärztlichen oder behördlichen Bescheinigung). Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind hiervon ausgenommen.
– Zusätzlich registrieren sich Besucherinnen und Besucher bei der Besucherinformation, um die Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten.
– In allen Gebäuden ist grundsätzlich eine FFP2-Maske zu tragen. Es gelten außerdem die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen.
– Der Zutritt zu den Innenräumen des Museums ist in Relation zur Raumgröße kontingentiert.
– Da die erlaubte Anzahl an Teilnehmenden einer Führung begrenzt ist, ist eine Voranmeldung notwendig. Zu erreichen ist die Besucherinformation per Email unter besucheranmeldung@dora.de oder telefonisch unter 03631 495820.
– Aufgrund der klimatischen Bedingungen herrscht in den Stollen des Kohnsteins ein besonders hohes Infektionsrisiko. Die Besucherstollenanlage der Gedenkstätte ist daher vorerst nicht Teil der Führungen und muss für den Publikumsverkehr weiterhin geschlossen bleiben. Dafür werden im Rahmen der Führungen Bereiche des ehemaligen Häftlingslagers begangen, die gewöhnlich nicht Bestandteil der Führungen sind.
– Der Zugang zum ehemaligen Krematorium ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

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