6. Juli 2021
Pößneck

Katastrophenschutzzug des Saale-Orla-Kreises jetzt mit Drohne

Drohne soll Arbeitseinsätze erleichtern

Pößneck. Der Johanniter Katastrophenschutzeinheit mit Standort Pößneck wurde am Samstag eine Drohne übergeben und von der Firma „Drohne112.de“ eingewiesen. Das fliegende Einsatzmittel soll die ehrenamtlichen Helfer bei der Lageerkundung vor Ort, Personensuche oder auch beim Sichten von Glutnestern mit Hilfe der eingebauten Wärmebildkamera unterstützen. Die Anwendungsgebiete sind je nach Situation vielfältig und helfen, Zeit einzusparen und in Notlagen effizienter zu agieren.

Neben der Wärmebildkamera ist die Drohne unter anderem mit einer Sichtkamera, einem Lautersprecher und Suchscheinwerfer ausgestattet. Alle Daten, die während des Fluges gesammelt werden, können an Einsatzzentralen und Leitwagen gesendet werden.

Insgesamt werden sieben Ehrenamtler zeitnah das Fernpiloten-Zeugnis erwerben, um die Drohne fliegen zu dürfen. „Somit ist dann eine dritte Drohne im Rettungsbereich des Saale-Orla-Kreises angesiedelt und steht für Notfalleinsätze bereit“, heißt es dazu vom Regionalverband Ostthüringen des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Foto: Marco Rosenmüller

Auch interessant