3. Mai 2022
Politik

Muezzin-Ruf in Köln

Freie Wähler: „Die Kölner CDU ist doch Teil des Problems, Herr Wüst kennt Kölner Verhältnisse nicht.“

„Hat Ministerpräsident Hendrik Wüst einfach nur wenig Wissen über seine eigene Partei in Köln, oder will er mit seiner Kritik am Kölner Modellprojekt „für Muezzin-Rufe“ lediglich von der Tatsache ablenken, dass die Kölner CDU von Anfang an ein großer Befürworter der umstrittenen „Ditib-Moschee“ im Stadtteil Ehrenfeld war, die alles andere als ein Vorzeigeprojekt für gelungene Integration der Muslime in Deutschland darstellt.

Dass ausgerechnet diese Moschee nun quasi aufgewertet wird, indem man der  extremistischen Ditib erlaubt, auch von diesem Gebäude den Ruf des Muezzins in einer fremden Sprache erschallen zu lassen, grenzt schon an Irrsinn und ist ein Schlag ins Gesicht aller liberalen Muslime in Deutschland, die sich um Integration und ein friedliches Miteinander von Muslimen, Christen und Juden in Deutschland bemühen. Die Kritik von Herrn Wüst ist also mehr als sonderbar. Ich erwarte von der Kölner CDU, dass sie sich entweder von der Kritik des Ministerpräsidenten distanziert, oder aber erklärt, dass die Kölner CDU Teil jenes Problems ist, das Herr Wüst ganz offen benennt.“ Kritisiert der Kölner Spitzenkandidat der Freien Wähler Torsten Ilg, den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst in einer aktuellen Pressemitteilung  (Quelle: Partei Freie Wähler Köln)

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