Reisewirtschaft massiv von der Coronakrise betroffen - meinanzeiger.de
19. März 2020
Politik

Reisewirtschaft massiv von der Coronakrise betroffen

Düstere Aussichten: Der Deutsche Reiseverband schlägt Alarm. Grafik: Deutscher Reiseverband (DRV)

4,8 Milliarden Euro Umsatzausfall bei Reiseveranstaltern und Reisebüros

Der Umsatzausfall bei den deutschen Reiseveranstaltern und Reisebüros summiert sich nach Hochrechnungen des Deutschen Reiseverbandes (DRV) alleine bis Ende April auf mehr als 4,8 Milliarden Euro. Und der Finanzbedarf wird weiter steigen, wenn die Krise weiter andauert.

Das geht aus einer Pressemitteilung des DRV hervor.

 

Grafik: Deutscher Reiseverband (DRV)

Stornierungen, Rückzahlungen – und keine neuen Buchungen

Reisen werden storniert, Veranstalter müssen das Geld an die Kunden zurückzahlen, Kunden zögern mit Neubuchungen.

Damit fehlt Liquidität in den Unternehmen.

 

Schutzschirm dringend notwendig

„Ein Schutzschirm für die Reisewirtschaft ist jetzt dringend notwendig.
Die Politik ist gefordert, diese Umsatzausfälle mit einer Beihilfe auszugleichen.“
Das fordert der Präsident des Deutschen Reiseverbandes, Norbert Fiebig.

 

Reisegutschrift – inklusive Staatsgarantie –
hilft beiden Seiten

Alternativ könnten die Kunden einstweilen auf die Barauszahlung der bereits entrichteten Reisepreise verzichten.

Stattdessen können sie eine Reisegutschrift des Veranstalters erhalten – inklusive Staatsgarantie.

Diese kann dann zu einem späteren Zeitpunkt – wenn sich die Situation wieder normalisiert hat – in dem jeweiligen Reisebüro eingelöst werden, schlägt der DRV vor.

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