23. Februar 2022
Ratgeber

Millionen für Forschung und Innovation in der Mikroelektronik

Ein Online-Workshop am morgigen Donnerstag von 11 bis 13 Uhr informiert über Chancen für Thüringer Akteure in der Mikroelektronik. Foto: GDJ / www.pixabay.com

Workshop informiert über Chancen für Thüringer Akteure in der Mikroelektronik  –  Thüringer ClusterManagement informiert und regt Kooperationen an

Für Thüringer Akteure eröffnen sich hier viele neue Chancen:
Anfang Februar hat die Europäische Kommission das Europäische Chip-Gesetz auf den Weg gebracht, welches Fördermilliarden für Investitionen sowie für die Entwicklung von mikroelektronischen und photonischen Systemen bereitstellen soll – Firmen und Forschende aus dem Freistaat können von den neuen Fördermöglichkeiten profitieren.

Online-Workshop am morgigen Donnerstag, 24. Februar, von 11 bis 13 Uhr!

Die vielfältigen Optionen für lukrative Projekte und Geschäftsmodelle beleuchtet ganz aktuell am morgigen Donnerstag, 24. Februar 2022, ein Online-Workshop des Thüringer ClusterManagements (ThCM) mit dem Titel „Fördermöglichkeiten und Entwicklungen in der Mikroelektronik und Photonik“.

Die Veranstaltung thematisiert neben der aktuellen Ausschreibung im Rahmen der Gemeinsamen Initiative (Joint Undertaking) „Key Digital Technologies“ des Bundesforschungsministeriums auch aktuelle Entwicklungen und Partner in dem innovativen Wirtschafts- und Forschungszweig.

„Hier hat Thüringen Tradition, und zugleich verzeichnen wir in diesem Segment gerade viel Dynamik und Potential, was wir nutzen wollen“, sagt Andreas Krey, Geschäftsführer der LEG, bei der das ThCM angesiedelt ist, im Vorfeld des Workshops.

Das Ziel:
Versorgungsschwierigkeiten bei Halbleitern beseitigen

Erfurt, Ilmenau, Jena und viele weitere Standorte – überall im Freistaat beweisen Thüringer Akteure ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Mikroelektronik und Photonik.

Der Vorstoß der EU mit dem Europäischen Chip-Gesetz zielt darauf ab, die Versorgungsschwierigkeiten in puncto Halbleiter zu beseitigen, die europäische Unabhängigkeit zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas in diesem Technologiefeld zu stärken.

Anknüpfen an bestehende Initiativen

Das Gesetz knüpft dabei an bereits bestehende Initiativen an, die jüngst zur Forcierung von Forschung und Innovation etabliert wurden.
So wurden mit den Programmen der ECSEL-Initiative (Electronics Components and Systems for European Leadership) viele Innovationen angestoßen und in Teilen die technologische Führerschaft von Europa behauptet beziehungsweise errungen.
Auch Thüringer Akteure konnten von der Förderung durch ECSEL, den Bund und den Freistaat Thüringen profitieren.

Neue Initiative: „Key Digital Technologies“ (KDT)

Neue Wege beschreitet die Nachfolge-Initiative „Key Digital Technologies“ (KDT), welche vor allem die Verknüpfung von Potentialen der Mikroelektronik mit denen der Photonik und Softwareentwicklung befördern will.
Damit bestehen beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration verschiedenster Thüringer Aktivitäten in die fortgesetzte europäische Innovationsdynamik der vergangenen Monate.

Neue Ideen und Entwicklungen aus Thüringen

Vor diesem Hintergrund vermittelt der Online-Workshop Informationen über gegenwärtige Fördermöglichkeiten auf den Ebenen der EU, Deutschlands und des Freistaats Thüringen.
Neue Ideen und Entwicklungen in Thüringen werden präsentiert, und zugleich sollen Anstöße zur Zusammenarbeit gegeben und Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Expertinnen und Experten referieren über die aktuellen Trends der Branche und stellen das Joint Undertaking „KDT“ auch im Kontext der europäischen Förderoffensive vor.
Forschende von Instituten wie dem IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gGmbH, vom Helmholtz-Institut Jena, vom Fraunhofer IOF sowie von den Universitäten in Jena und Ilmenau geben Einblicke in ihre gegenwärtigen Projekte und Vorhaben.
Im Rahmen eines Pitchs können zudem Firmen und Institute ihre Ideen und Innovationen in Kurzform vorstellen und Partner für eine gemeinsame Umsetzung suchen.

Hintergrund:

Das Thüringer ClusterManagement (ThCM) ist im Auftrag des Freistaates Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) tätig und wird mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) kofinanziert.

  • Das ThCM unterstützt die strategische Entwicklung besonders leistungsfähiger, innovativer Cluster in den Spezialisierungsfeldern und dem Querschnittsfeld der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3).
  • Es nimmt unter anderem die Aufgabe der RIS3-Geschäftsstelle wahr und ist damit zuständig für die Steuerung der prozessorientierten Umsetzung der Strategie.
  • Das ThCM koordiniert und unterstützt darüber hinaus generell Thüringer Clusterakteure und stärkt nachhaltig bestehende Clusterstrukturen.
  • Weiterhin organisiert und unterstützt das ThCM Veranstaltungen und Messen mit cluster- und innovationspolitischer Bedeutung.
  • Es unterstützt Firmen und Forschende bei der Initiierung von FuE-Projekten inklusive der Einwerbung von EU- und Bundesmitteln.

Mehr Informationen unter www.cluster-thueringen.de

 

Hier ist das Programm des online-Workshops:

Grafik: Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen)

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