„Verpackungen aus Plastik verursachen Krebs“ - meinanzeiger.de
28. August 2019
Ratgeber

„Verpackungen aus Plastik verursachen Krebs“

Spruch des Tages 28. August 19: „Der Sieg über Krebs“

Es ist allgemein bekannt, dass Plastikverpackungen erstens nicht gut für die Umwelt und zweitens auch gesundheitsschädlich sind, doch inwiefern und warum genau sie den Körper so stark gefährden, wissen viele nicht.

Das Hauptproblem ist, dass Verpackungen aus Plastik sehr mit Giften belastet sind, was Krebsrisiko, sowie das Risiko auf viele andere Krankheiten und Beschwerden deutlich erhöht. Zu den häufigsten in Plastik vorkommenden hormonell wirksamen Chemikalien gehören Phthalate und Bisphenol A (BPA). Die chemische Verbindung BPA, Ausgangsmaterial für Polycarbonat und Epoxidharze, das auch in Kunststoffen wie Polyamid, Silikon oder Latex beigemischt wird, soll erhebliche Auswirkungen auf die Zeugungsfähigkeit von Männern haben. Der Stoff wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Das zum Härten von Plastik genutzte BPA ist einer der meistverwendeten Industriestoffe mit weltweiten Umsätzen in Milliardenhöhe. Die Substanz steckt unter anderem in Lebensmittelverpackungen, Konservendosen (sind innen mit einer dünnen Kunststoffschicht ausgekleidet. Diese besteht fast immer aus Epoxidharzen, die BPA an die Lebensmittel abgeben), in Zahnfüllungen, CD-Hüllen, Baumaterialien oder in der Auskleidung mancher Babyfläschchen.

Phthalate finden sich als Weichmacher in verschiedenen Kunststoffen, v.a. PVC, Polycarbonat (PC), usw.
Phthalate und Bisphenol A sind im menschlichen Blut, im Urin, in der Muttermilch und im Nabelschnurblut von Neugeborenen nachweisbar und sie sind sehr stark krebserregend.
Wir finden Weichmacher auch in vielen Süßigkeiten, Nutella, Butter, Käse oder Schlagsahne. Einen großen Schock gab es 2010, als das Bundesumweltamt den gefährlichen Weichmacher DEHP, ein Phthalat, in Nutella identifizierte. DEHP ist einer der gefährlichsten Weichmacher überhaupt. Schon damals hatte das Bundesumweltamt 600 Kinder auf den Weichmacher untersucht. Ergebnis: Jedes Kind war mit DEHP kontaminiert. Die Werte einiger Kinder wurden von befragten Toxikologen als äußerst bedenklich eingestuft. Neben vermuteten krebserregenden Wirkungen, haben Studien bewiesen, dass Weichmacher die Geschlechtsorgane der Männer angreifen und sie unfruchtbar machen können.

Dantse Dantse aus: „Der Sieg über Krebs – Wenn Krebs aufhört eine Krankheit zu sein und zu einem Symptom wird, steht die Macht der Ernährung im Zentrum“

Wir wünschen euch einen schönen Mittwoch!

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