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19. Dezember 2022
Ratgeber

Zahnpflege der Zukunft

Im Test: Die smarte Zahnbürste Oral-B iO10 mit iOsense

Im Test: Ein neues Zahn-Putzerlebnis bietet die Oral-B iO10. Foto: Andreas Abendroth

Von Andreas Abendroth – Redaktion Sonderthemen bei FUNKE Medien Thüringen

Wie die Zahnpflege in einigen Jahrzehnten aussehen wird, kann wohl kaum jemand sagen. Doch, wie man zukünftig seine Zähne putzen kann, ist seit September diesen Jahres Realität.

Das Zähneputzen ist eine Tätigkeit im Alltagsverlauf, über welche man eigentlich nur bei Zahnschmerzen oder vor dem Kontrollbesuch beim Zahnarzt nachdenkt. Der Putzvorgang – zweimal täglich – ist Routine. Die Zahnbürste und ich machen regelmäßig ihren Job. Doch wie ist es, wenn jemand einem den Spiegel über die täglich Zahnreinigung vorhält?

So habe ich mir mal zur Analyse ein ganz aktuelles Modell mit wirklich vielen Finessen ausgewählt: die Oral-B iO10 mit iOsense in Cosmic black. Und um es gleich vorwegzunehmen, elektrische Zahnbürsten sind bei mir bereits seit über zwanzig Jahren im Alltagseinsatz. Doch solch ein hochwertiges Hightech-Modell hatte ich zuvor noch nicht.

Tauchen wir ein in die Zahnputz-Welt der iO10 – mit Licht- und Lagesensoren, einer appgesteuerten künstlichen Intelligenz und einer futuristisch anmutenden Zahnbürste.

Im Test: Das Modell iO10 ist in Cosmic Black. Foto: Andreas Abendroth

 

Beginnen wir mit dem Handstück, Bürste, Ladestation und wer möchte, mit einer App auf seinem Smartphone. Zunächst verbinde ich die Zahnbürste über Bluetooth mit der iOsense-Ladestation.

Und vor der ersten Nutzung muss das Handstück aufgeladen werden. Dazu wird dies auf der Ladestation platziert. Über Magnettechnik wird geladen und das Handstück in einer aufrechten Position gehalten.  Der Ladevorgang wird über einen Lichtring, der Füllstand des Akku auf dem Display des Handstückes angezeigt. Nach zweieinhalb Stunden kann mal lesen: 100 Prozent.

Dieses interaktive Display ist zunächst der persönliche Kommunikator mit mir. Ich werde mit Hallo und einem Smiley begrüßt. Danach kann ich hier einstellen, welches der sieben Reinigungs-Programm ich nutzen möchte.

Man hat die Wahl zwischen:

– Tägliche Reinigung

– Sensitiv

– Super Sensitiv

– Zahnfleischschutz

– Aufhellen

– Intensive Reinigung

– Zungenreinigung

Mein Reinigungsmodus: die tägliche Reinigung.

 

Auf zur ersten Putzrunde

Zahnpasta auf die Aufsteckbürste und los. Als erstes verspüre ich nicht mehr eine so große Vibration in meiner Hand wie bei den älteren Modellen und zudem ist das Geräusch deutlich leiser. Auch muss man gefühlsmäßig mehr Druck ausüben, bis der Lichtring grün für den empfohlenen Druck anzeigt. In gewohnter Weise wird mir alle 30 Sekunden über ein Vibration ein Signal gesendet. Nach zwei Minuten erfolgt ein längeres Signal. Und danach kommuniziert wieder der Smiley mit mir.  Mit Sternen als Augen für eine super Putzleistung, lächelnd für eine ordentliche Zahnreinigung, die Mundwinkel nach unten gezogen, wenn die Mindestzeit nicht erreicht wurde.

Zusätzlich wird mir über Farb-Led-Flächen auf der Ladestation angezeigt, welche Bereiche meines Gebisses ich bereits geputzt habe und welche noch nicht. Die sechs Zonen symbolisieren jeweils Ober- und Unterkiefers, auf geteilt in links, Mitte und rechts. Zu Beginn des Putzvorganges sind die Flächen blau. Bei ordentlicher Zahnreinigung geht die Farbe in weiß über.

Künstlicher Intelligenz mittels 3D-Zahnflächen-Tracking wird zur Form eines Live-Coaching in Echtzeit…

Es ist schon fast frustrierende, wenn man so überwacht wird – aber es dient ja einem guten Zweck, einer – meiner – optimalen Mundhygiene.

Fotos: Andreas Abendroth

Und wer es noch detaillierter möchte, sollte die Oral-B -App nutzen. Auch hier ist eine Bluetooth-Verbindung notwendig. Das Einrichten geht völlig problemlos. Nach Start sieht man auch hier ein Gebiss. Doch der Putzvorgang wird viel genauer analysiert. Insgesamt werden sechszehn Zahnflächenbereiche in Echtzeit überwacht. Und es geht nicht allein darum, dass die sechs Zahnflächen optimal gereinigt wurden. Auch die Innen- und Außenbereiche der einzelnen Zähne stehen unter Beobachtung der künstlichen Intelligenz.

Und das Analyse-Ergebnis erhält man prompt. In Form von sichtbar weißabgebildeten Zähnen, Zeitangaben über die Länge des Putzvorganges auch in Bezug auf einzelne Bereiche. Dazu ein Punktesystem und die Vergabe von Medaillen. Ist etwas nicht eindeutig für das System, fragt es nach. Außerdem erhält man fundierte Tipps zur Verbesserung des Putzverhaltens und zur Nutzung der iO10. Diese detaillierte Analyse wird gespeichert und ist über die App abrufbar.

Mein Fazit

Im Test: Über das interaktive Farbdisplay erhält man alle Informationen zu den aktuellen Einstellungen und Programmen. Foto: Andreas Abendroth

Bereits nach einer Woche Anwendung der Oral-B iO10 kann ich bei mir ein verändertes Putzverhalten feststellen. Ich putze automatisch länger. Bis alle Zahnflächen auf der Displaydarstellung in reinem weiß erstrahlen, vergehen bis zu drei Minuten.

Verändert habe ich auch den Druck, mit welcher die Zahnreinigung erfolgen soll. Um ein grünes Signal von der intelligenten Andruckkontrolle zu erhalten, musste ich diesen deutlich erhöhen.

Sehr erfreut bin ich über die geringere Lautstärke und Vibration gegenüber Vorgängermodellen.

Sehr interessant ist die Nutzung der iOsense-Ladestation. In Echtzeit bekommt man signalisiert, ob man in allen Bereichen ordentlich putzt.

Das einzige Manko, welches ich feststellen konnte, ist die Standstabilität. Die magnetische Verbindung zur Ladestation stabilisiert das Handstück, mehr nicht. Wenn man versehentlich drankommt, fällt sie um. Gleiches gilt, wenn man die vorbereitete Zahnbürste flach auf den Waschtisch legt. Gegenüber den Vorgängermodellen rollt sie leicht weg.

Die Oral-B liefert ein zukunftsorientiertes, smartes Erlebnis für die eigene Mundhygiene. Nur ordentlich putzen muss ich aber trotzdem noch selbst.

Im Test: Komplettausstattung der iO10. Foto: Andreas Abendroth

Informationen und Ausstattung

Geliefert wurde meine iO10 mit einem Handstück, der Aufsteckbürste, der iOsense-Ladestation, Netzkabel, einem Lade-Reise-Etui, in welchem eine Aufsteckbürste Platz findet, einem Mini-Etui für zwei Aufsteckbürsten und einer Bedienungsanleitung.

Mehr Informationen: https://www.oralb.de/

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