30. August 2022
Saale-Orla-Kreis

Weitere Voraussetzungen für modernen Unterricht geschaffen

In der Regelschule Neustadt und der Gemeinschaftsschule Triptis wurde Verkabelung und Servertechnik installiert

In der Regelschule Neustadt erfolgte während der Sommerferien die Verkabelung im Zuge der Umsetzung des DigitalPakt Schule – in diesem Fall mit besonders vielen Kabeln für einen PC-Raum. Vor Ort informierten sich Landrat Thomas Fügmann (rechts) und Fachbereichsleiter Dr. Jens Heynisch (links) bei Sebastian Knauer über den Fortschritt der Arbeiten. Foto: (Brit Wollschläger / Pressestelle Landratsamt.)

Zum Beginn des neuen Schuljahres ist die Umsetzung des DigitalPakt Schule im Saale-Orla-Kreis weiter vorangekommen. In den Sommerferien wurden in der Regelschule Neustadt an der Orla sowie in der Gemeinschaftsschule Triptis durch die Firma Streitberger aus Saalfeld Verkabelungen und Servertechnik installiert, um in jedem Klassenraum einen Access Point als Schnittstelle für kabellose Kommunikationsgeräte zur WLAN-Nutzung zur Verfügung stellen zu können.

„Damit können künftig in allen Klassenräumen digitale Endgeräte im Unterricht eingesetzt werden. Zusätzlich erhält jeder Klassenraum eine digitale Anzeigemöglichkeit, um darauf Lerninhalte projizieren zu können“, erklärt Sebastian Knauer vom Fachdienst Kommunikation, IT im Landratsamt Saale-Orla-Kreis.

In allen Schulen im Saale-Orla-Kreis stehen seit 2020/2021 Breitbandanschlüsse sowie mindestens ein bis zwei Klassensätze an iPads zur Verfügung. Bislang sind die Installationen im Rahmen des DigitalPakt Schule an zwölf Schulen im Saale-Orla-Kreis komplett abgeschlossen, darunter an allen vier Gymnasien, den Regelschulen Bad Lobenstein, Oppurg, Pößneck und Schleiz sowie an der Gemeinschaftsschule Tanna. Im Rahmen umfassender Bauprojekte sind weitere Umsetzungen an den Grundschulen Blankenstein, Pößneck-Ost und Wurzbach sowie der Grund- und Regelschule Ranis geplant.

Fördergelder aus dem Programm DigitalPakt Schule sind im Landkreis für 3,7 Millionen Euro gebunden bzw. bereits umgesetzt. Für jede Schule wurden durch die Schulleitungen Medienkonzepte zur Umsetzung eingereicht.

„Im Thüringer Vergleich liegt der Saale-Orla-Kreis in der Umsetzung des DigitalPakt Schule im vorderen Bereich“, betont Dr. Jens Heynisch, Fachbereichsleiter Zentrale Aufgaben, Bau, Bildung im Landratsamt. Und dass es nicht nur beim bisherigen, vergleichsweise guten Stand bleiben soll, schiebt Landrat Thomas Fügmann praktisch im gleichen Atemzug hinterher: „Wir werden den DigitalPakt wie geplant bis 2024 konsequent umsetzen, um an allen Schulen moderne Lernbedingungen zu schaffen.“

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