6. Mai 2019
Saalfeld

Die Wahl der richtigen Kaffeemaschine

Es gibt eine riesige Auswahl an Kaffeemaschinen und Arten Kaffee zuzubereiten. Ich stand vor dem Kauf einer neuen Kaffeemaschine und habe mich ausgiebig informiert worauf es zu achten gilt. Alle gesammelten Infos habe ich in diesem Beitrag zusammengefasst. 

Kaffeevollautomat für Vieltrinker

Diese im hochpreisigen Segment angesiedelten Kaffeemaschinen sind Alleskönner. Sie verfügen immer über ein integriertes Bohnenmahlwerk (Edelstahl oder Keramik) und eine Zusatzfunktion zum Erhitzen und/oder Aufschäumen von Milch.

Dadurch sind nahezu alle Voraussetzungen für Kaffee, Espresso und zahlreiche Variationen gegeben. Diese Vielfalt in Kombination mit gutem Material und geführter Bedienung beginnt jedoch selten unter 400 Euro. Namhafte Hersteller, die noch mehr für sehr viel Komfort, Pflegeleichtigkeit und wirklich starkes Design stehen, verlangen für ihre Geräte, die es dann auch wert sind, über 1.000 Euro.

Ein Kaffeevollautomat ist keine Maschine für die groß zu füllenden Kannen. Die einzelnen Getränke sind schnell hergestellt. Jedoch sind es eben Einzelgetränke. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf große Qualität und Vielfalt, die mit einem Gerät in kurzer Zeit zu produzieren ist.

Ganz Klassisch: Die Kaffeefiltermaschine

Die elektrische Version des Handaufbrühens ist nach wie vor aus kaum einem Haushalt mehr wegzudenken. Zwischen zwei bis zwölf Tassen Kaffee lassen sich in einem Filtervorgang kochen. Sie sind teilweise bereits mit einem Bohnenmahlwerk ausgestattet oder können mit vorgemahlenem Kaffee befüllt werden.

Statt selbst also mit einem Wasserkocher heißes Wasser zu produzieren, welches dann in regelmäßigem Fluss über das Kaffeemehl gegossen wird, übernimmt dies die Kaffeemaschine. Hier entsteht bequem das so beliebte Heißgetränk, jedoch tatsächlich nur dieses. Cappuccino oder Espresso zu machen ist mit einer Filtekaffeemaschine nicht möglich. 

Schaut man sich einen Kaffeemaschine Test bei coffee-love.de an, sieht man dass einfach ausgestattete Maschinen schon ab ca. 20 Euro zu haben sind. Wer von Zeit zu Zeit dennoch auf die Varianten der Mischgetränke zugreifen will, kauft eine Padmaschine häufig dazu.

Padmaschinen und Kapselmaschinen

Der Automat für ein bis zwei Einzelgetränke in einem Arbeitsschritt bietet auf kleinem Raum eine große Getränkevielfalt. Diese lässt sich jedoch nur durch vorgefertigte Pads einzelner Kaffeeanbieter herstellen. Jede Padmaschine kann nur mit einer bestimmten Padform betrieben werden. Während der Zubereitung kann nicht individuell der Geschmack der einzelnen Portion verändert werden. Das Mischungsverhältnis ist im Pad vorgegeben.

Für ein Getränk wird nun das ausgewählte Pad in eine passgenaue Mulde eingelegt und verschlossen. Ein auf dem Pad hinterlegter Code wird gelesen und erkannt, die Padfolie durchbrochen und mit der richtigen Wassermenge aus dem Wassertank das Getränkepulver ausgespült.

Es gibt in der Menge der Pads nur einen Anbieter mit Papierhüllen. Die anderen Anbieter setzen auf Aluminium oder Kunststoff. Es entsteht eine große Menge an Verpackungsmüll, der zwar recycelfähig aber eben angefallen ist. Bei Kapselmaschinen ist auch die Reinigung besonders wichtig, wie man bei welt.de nachlesen kann. 

Die Siebträgermaschine für Espresso-Genießer

Als einzige Version der Kaffeegetränke produzierenden Geräte wird hier mit tatsächlichem Pumpendruck gearbeitet. In einem geschlossenen System wird Druck zwischen 9 und 12 bar erzeugt, mit dem das erhitzte Wasser durch das Kaffeemehl gepresst wird.

Um dieser Aufgabe standhalten zu können, gibt es ein wirklich über eine Bajonettverbindung verriegeltes Sieb, in dem das Kaffeemehl eingefüllt und angedrückt wurde. Unter der Einwirkung von heißem Wasser und Druck lassen sich die besonderen ätherischen Öle des Kaffees freisetzen. Das austretende Getränk krönt sich mit einer sahnigen „Crema“ in der Tasse.

Auch hier ist wieder ein Gerät nur für Einzelportionen gebaut. Es zaubert aufgrund der Technologie Kaffee und Espresso wie von einem Barista. Diese Technik hat ihren Preis. 500 Euro bis 1.000 Euro sind ein normaler Durchschnitt.

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