Hitze und Dürresommer 2018/19 nur ein Vorbote? - meinanzeiger.de
31. August 2019
Saalfeld

Hitze und Dürresommer 2018/19 nur ein Vorbote?

Gedicht zu Klimawandel und Umwelt

Schon wieder viel zu warm,
Pollen und Staub fliegen nicht gerade arm.
Unerträgliche Hitze
mehrere Monate im Jahr,
die Natur reißt leider keine Witze,
und Regen macht sich rar.

Menschen werden krank,
Pflanzen, nur noch rank,
keine Blätter mehr,
und dursten sehr.
Tiere, sie alle leiden,
auf vertrockneten Weiden.

Was soll das werden?
Liegt hier alles in Klimascherben,
auf uns’rer guten alten Erden?
Aber Industrie und Politik werben
für neue Handys und Funkfrequenzen,
die uns und die Natur ausgrenzen.

Was nutzt die 5G-Funktechnologie,
wenn Menschen, Tiere und Pflanzen darben?
Welch eine sinnlose Schizophrenie!
Wir graben in uns’re Erde Narben,
ohne sie jemals zu heilen,
um schneller im Videochat zu weilen.

So können wir den Untergang
unserer ganzen Zivilisation
live und in Farbe in der Wüste
beobachten, ohne Regen.
Die Natur verliert ihren Segen.
Orte verschwinden an der Küste.
Mir wird bang.
Ist das der Anfang vom Ende schon?

Unwetter, drückende Schwüle,
Herbst und Winter ohne Kühle,
Gletscher ganz schnell abgeschmolzen,
Wälder kaufen, um sie abzuholzen.
Lauter unfähige Politikerbolzen!
Was ist das für eine Verrücktenmühle?

Umwelt komplett vergiftet,
Kriege und Unheil gestiftet.
Wo führt diese Entwicklung hin?
Viele Unwetter ohne Sinn!
Inseln und Küsten überflutet.
Mensch hat der Erde zu viel zugemutet!


© Karin Vogler 29.08.2019

Auch interessant