21. April 2021
Sömmerda

Richtiges Verhalten bei Verdacht auf Fundmunition und anderen Kampfmitteln

Nicht berühren, Fundort verlassen, Fundstelle sichern und Notruf wählen

Foto: Pixabay

Aus gegebenem Anlass weist die Stadt Sömmerda darauf hin, dass beim Fund von Munition weiterhin ein sehr hohes Risiko besteht, verletzt, geschädigt oder sogar getötet zu werden. Denn alle Kampfmittel sind lebensgefährlich. Von Kampfmitteln können Explosionsgefahr, Vergiftungs- und gesundheitsschädigende Gefährdungen, Brandgefahr und umweltschädigende Gefahren ausgehen!

Je länger desto schlimmer

Je länger die Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefährlicher werden sie. Die Größe und Form der Kampfmittel sagt nichts über die Gefahr aus, die von ihnen ausgeht. Oft sind Kampfmittel als solche schwer erkennbar. Deshalb unbedingt Vorsicht walten lassen, wenn der Verdacht auf Kampfmittel besteht und niemals verdächtige Gegenstände öffnen.

Die folgenden Verhaltensregeln sind unbedingt zu beachten:

  • Beim Auffinden von Kampfmitteln oder verdächtigen Gegenständen diese nicht berühren und
    an der Fundstelle belassen!
  • Kampfmittel sind äußerst empfindlich gegen Berührung, Erschütterung oder eine
    Veränderung in ihrer Lage!
  • Eventuelle Arbeiten am Fundort sind sofort einzustellen – alle Personen müssen den Fundort
    verlassen!
  • Um den Zutritt Unbefugter zu verhindern, soll die Fundstelle durch Kennzeichnung und
    Absperrung gesichert werden!

Bei allen Kampfmittelfunden ist unverzüglich die nächste Ordnungsbehörde bzw. Polizeidienststelle
zu benachrichtigen!
Die zentrale Notrufnummer der Polizei ist die 110.
Eltern werden gebeten, auch ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen.

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