21. Mai 2019
Sömmerda

Sumitomo (SHI) Demag: Betriebsrat und Geschäftsleitung initiierten gemeinsam Spendenaktion

Kinderhospiz Mitteldeutschland freut sich über 6.200 Euro

Wiehe/ Tambach-Dietharz. Die Mitarbeiter des Maschinenbauers Sumitomo (SHI) Demag sammelten für den guten Zweck. Am 7. März übergaben der Betriebsrat, Produktionsleiter Frank Stengel und Geschäftsführer Liebig einen Spendenscheck an das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland.

Die von Betriebsrat und Geschäftsleitung gemeinsam initiierte Spendenaktion zugunsten örtlicher Kinderhospizeinrichtungen wird beim Spritzgießmaschinenhersteller Sumitomo (SHI) Demag zur guten Tradition. In der Vorweihnachtszeit haben die Mitarbeiter an den beiden deutschen Standorten Wiehe und Schweig eifrig gespendet. Der Betrag wurde von der Unternehmensleitung nun verdoppelt. „In diesem Jahr war das Engagement unserer Mitarbeiter für die schwerstkranken Kindern und ihre Familien besonders beeindruckend“, freut sich CEO Liebig. So kamen für das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz 6.200 Euro zusammen.

In Deutschland gibt es rund 40.000 Kinder, die lebensverkürzend erkrankt sind. Diese Diagnose bringt meist auch die Familienangehörigen an den Rand ihrer Kräfte, denn neben der psychischen Belastung ist die würdevolle Begleitung des Kindes bis zum Lebensende meist auch mit intensiver Pflege und finanziellen Entbehrungen verbunden. Kinderhospize und ambulante Kinderhospizdienste stehen den schwerstkranken Kindern und ihren Familien in dieser Zeit mit Rat, psychosozialer Begleitung, Palliativpflege sowie Entlastung im Alltag bei. Die Kosten für den Aufenthalt in einem Kinderhospiz und die ambulante Hospizversorgung werden in Deutschland leider nicht vollständig von den Kranken- und Pflegekassen übernommen.

„Ohne Spenden und ehrenamtliches Engagement wäre die Arbeit, die diese Einrichtungen leisten, nicht möglich. Das Kinderhospiz Tambach-Dietharz benötigt jährlich mindestens 1,4 Mio. Euro Spenden, um die intensive Betreuung und Pflege der kleinen Gäste und ihrer Familien sicherzustellen. Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, zu helfen“, erklärte Frank Stengel, Produktionsleiter in Wiehe, anlässlich der Übergabe.

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