5. Dezember 2022
Sport

Extrem-Hindernislauf in Rudolstadt: Durch Schnee, Schlamm und Wasser

Tausende kämpften sich beim Getting Tough – The Race ins Ziel

Getting Tough 2022: SPRINT AT NIGHT Foto: Andreas Abendroth

Von Andreas Abendroth – Redaktion Sonderthemen bei FUNKE Medien Thüringen

Rudolstadt. Das Getting Tough – The Race gilt als der härteste Extrem-Hindernis-Rennen Europas. Rund 2.000 Sportenthusiasten machten sich am Samstag zur 10. Auflage auf die 24 Kilometer lange, mit unzähligen natürlichen und aufgebauten Hindernissen gespickten Strecke. Und es gab das erste Mal Schnee zum Rennen.

Auf der Bleichwiese – kurz vor dem Ziel – kommt es dann zu einem überraschenden Showdown durch Lokalmatador Charles Franzke. Er überholt den Führenden und kommt als erster über die Ziellinie.

Nach ihm erreichen noch gut 1.700 Athleten das Ziel und erhalten die begehrte Finisher-Medaille.

Bereits am Vorabend wurde der Sprint at Night ausgetragen. Hier mussten von den Sportlern nur der „Walk of Fame“ unter Flutlicht absolviert werden.

Wie immer habe ich mit der Kamera nicht nur die Lauf-Akteure im Fokus gehabt. Mein Blick galt auch den medizinischen Einsatzkräften, welche sich um alle Notfälle kümmerten. Und im Haupt-Medical-Zelt auf der Bleichwiese gab es noch vor dem Startschuss eine Überraschung. Eine Athletin tauchte auf und sagte: „Ich bin seit 10 Jahren mit dabei. Vielen Dank, dass es euren Einsatz für uns Verrückte gibt.“

Ein Dankeschön, über welches sich die Einsatzkräfte sehr gefreut haben. Es spornt an, auch weiterhin die Veranstaltung zu unterstützen. Auch bei der zweiten Getting Tough-Auflage in diesem Jahr arbeiteten die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes Hand in Hand mit den Mitgliedern des Tauchclubs Rudolstadt und den Wasserrettern der DLRG. Rund einhundert Sportler mussten bei der Winterauflage 2022 medizinisch versorgt werden.

Auf zur Foto-Galerie mit Getting Tough und Sprint at Night – Momenten:

 

Auch interessant