28. September 2021
Thüringen

6 Jahre als Student in Polen – Folge 10

Zum Buch
Für mich war zu Beginn dieses neuen Unterfangens „Buch“ über meine Studienzeit in Polen der Umfang der geschichtlichen und bildlichen Dokumente nicht abschätzbar.
Inzwischen hat sich jedoch ein umfangreiches Datenmaterial angesammelt. Eine geeignete Auswahl war notwendig und fiel nicht leicht. Insbesondere habe ich natürlich die Korrespondenz, meine persönlichen Fotos und Aufzeichnungen nutzen können. Wenn Informationen, Wissen und Bilddokumente aus der angegebenen Literatur, von Internetseiten und ihre Querverweisen, aus weiteren allgemein zugänglichen Quellen und von ehemaligen Kommilitonen, Freunden, Bekannten sowie meiner großen Familie einbezogen und dem Leserkreis vermittelt bzw. gezeigt werden, dann geschieht dies im Sinne einer positiven Darstellung von gelebten deutsch-polnischen Beziehungen, über die ich gerne informiere, aber die man natürlich auf diese Weise keineswegs wiederholen kann und muss, weil die meisten Ereignisse viele Jahre zurückliegen. Die Nennung und bildliche Wiedergabe der zahlreichen Personen im Buch möchten diese als ihren Beitrag für das freundschaftliche Verhältnis unserer Nachbarländer und für die Völkerverständigung werten (Fotos: W.N.).


 

 

 

 

 

 

 

Fotos und Bilder
Aus technischen Gründen bin ich teilweise bei der einfachen Darstellung der Bilddokumente geblieben, gerade wegen der damals noch üblichen Schwarz-Weiß-Fotografie. Das beeinträchtigt insbesondere bei den farbigen Vorlagen die Qualität ein wenig. Auch notwendige Bildveränderungen führen leider zu gewissen Unschärfen. Bei der Notation der Texte der Korrespondenzen berücksichtigte ich im Allgemeinen die zeitliche Abfolge und ließ oft die Grußformeln weg. Auch Glückwunsch- und Geburtstagskarten sowie Grußkarten mit kurzen Texten habe ich nicht einbezogen. Zu damaligen Geschehnissen findet der Leser manchmal eine kleine aktuelle Anmerkung mit Bezug auf spätere Ereignisse.

Sprachen
Was die Sprache betrifft, so hoffe ich, dass einige Beiträge in Polnisch bzw. Englisch kein Hindernis darstellen. Einige Abschnitte habe ich zweisprachig verfasst. Ich habe schon mehrere Chroniken und Memoiren geschrieben bzw. redigiert. Je älter man wird, desto öfter blickt man zurück. Die Vergangenheit wird länger, die Zukunft leider kürzer. In diesem Buch möchte ich hauptsächlich auf meine schöne Zeit in Polen zurückblicken, auf die Kopciński- und Piotrkowska-Straße in Łódź sowie auf Wrocław, seine Universität und die Oder.
Und ohne das Auslandsstudium hätte es so manche andere Ereignisse wahrscheinlich nicht gegeben.

Text auf der Rückseite des Einbands auf Polnisch.

 

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