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7. Juli 2021
Thüringen

Endspurt bis zur großen Eröffnung

Foto-Baurundgang: Möbelhaus Höffner in Erfurt-Walterleben eröffnet am 29. Juli 2021

Möbelhaus Höffner in Erfurt-Walterleben: Die Einrichtungsgegenstände und Accessoires müssen ins neue Möbelhaus. Foto: Andreas Abendroth

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Von Andreas Abendroth

Am 29. Juli, pünktlich 9 Uhr, sollen sich die Türen zum Möbelhaus Höffner in Erfurt-Walterleben für die Kundschaft öffnen. Doch bis dahin gibt es noch sehr viel zu schaffen.

Ich begleitete Höffner-Gesamtgeschäftsführer Thomas Dankert, Hausleiterin Daniela Heyder und Bauleiter Christian Strauß auf einer Baustellentour.

Möbelhaus Höffner in Erfurt-Walterleben: Hausleiterin Daniela Heyder und Gesamtgeschäftsführer Thomas Dankert sind sich sicher, dass bis zum Eröffnungstermin am 29. Juli alles fertig wird. Foto: Andreas Abendroth

Im Außenbereich wird überall gewerkelt. Dank des großen roten „Torbogens“, ist der spätere Haupteingang schon deutlich sichtbar.

Vor einem Jahr, am 22. Juni 2020, hat man mit den Umbau- und Umgestaltungsmaßnahmen begonnen. Jetzt werden noch Parkplätze und Gehwege gebaut, Arbeiten an der Fassade des Altbaus vorgenommen.

Fertig gestellt ist der neue Anbau des Möbelhauses. Hier haben auch schon Kunden Zutritt. Über einen Seiteneingang wird das neue Gebäude betreten.

Einige Wohnbereiche sind fertig eingerichtet. Alles wirkt locker, weitläufig angelegt und sehr übersichtlich gestaltet. Man fühlt sich vom ersten Moment wohl.

Über eine Verbindungstür gelangt man derzeit auf die Baustelle im alten Höffnergebäude. Wer es von früher kennt, wird sich an den neuen, positiven Anblick gewöhnen müssen. Am Auffälligsten ist der neue Eingangsbereich. Man fällt nicht wie früher gleich in die Accessoire- und Kleinkindabteilung, sondern betritt einen großen Lichthof. Dieser wurde aus dem hinteren Bereich des Gebäudes in den Vorderbereich verlegt. Hier befinden sich auch die Rolltreppen und der Aufzug. Die künstlerische Ausgestaltung der Balustrade im Obergeschoss mit Erfurt-Motiven oblag dem Potsdamer Karikaturisten Jörg Hafemeister.

An allen Ecken wird noch gebaut und aufgebaut. Rund 30 Millionen Euro flossen in die Umbaumaßnahmen. Das Ergebnis ist eine 35.000 Quadratmeter große Einkaufswelt. Dazu gehören auch der Gastronomiebereich „Kochmütze“ und eine Kinderspielwelt.

„Unter anderem werden 154 Küchen und 129 Bäder als Schauräume eingerichtet“, betont die Erfurter Hausleiterin Daniela Heyder.

„Unser Haus ist ein Vollsortimenter. Die Kundschaft erhält hier nicht nur jede Art von Möbeln, sondern auch Küchen, Bäder, Haushaltsgeräte, Textilien, Beleuchtung, Accessoire und Garteneinrichtungsgegenstände“, fügt Gesamtgeschäftsführer Thomas Dankert an. „Corona beschäftigte uns natürlich auch sehr. Wir sind durch die Pandemie schwer gezeichnet. In Erfurt mussten wir unser Möbelhaus von Dezember bis Mitte Mai komplett schließen. Der Inhaber von Möbel Höffner – Familie Krieger – hat sehr schnell und richtig reagiert. Seit einem Jahr werden Handwerker und Angestellte vor Betreten der Baustelle mittels Schnelltest getestet. Sonst hätten wir ein riesiges Problem, den Baufortschritt und alle Termine bis zur Eröffnung zu halten. Wir sind ein Handelsunternehmen und wollen weder unsere Kunden noch unsere Mitarbeiter anstecken.“

Deutlich wurde während der Pandemie auch, dass der stationäre Handel auch weiterhin Bestand haben wird, gebraucht wird. „Wir sind keine Möbelverkäufer, sondern wir beraten unsere Kundschaft rund um die Wohnungseinrichtung. Wir gestalten mit dem Kunden einen Einrichtungsentwurf, in dem die Kundenwünsche umgesetzt werden.“

Kann das der Kunde nicht auch selbst? „Ja, im Internet ist heute vieles möglich. Doch bei vielen Entscheidungen, so bei Küchen und Bädern ist fachliche Kompetenz und Erfahrung gefragt. Bei uns kann man beispielsweise die Oberflächen nicht nur live sehen, sondern auch anfassen. Wenn sich eine Schranktür in der Küche später falsch herum öffnet, ärgert sich der Kunde solange, wie er die Küche hat.“

Auch bei Wohnraummöbeln, wie Polstermöbeln oder Betten ist man bei Höffner der Auffassung: „Es ist wichtig, einmal Platz zu nehmen. Bei diesen Einrichtungsgegenständen handelt es sich ja nicht um ‚günstige Investitionen‘. Man möchte lange seine Freude daran haben.“

Ein Möbelhaus ist auch ein Schlüssel, um die handwerklichen Qualitäten der Kundschaft zu präsentieren. Höffner kommt ja ursprünglich aus dem Tischlereihandwerk, hat Stühle hergestellt. Vom Handwerksbetrieb hat man sich zum Handelsunternehmen erweitert. Ein wichtiger Bestandteil sind dabei die Erfahrungen der Möbelmonteure. Diese bringen die Einrichtungsgegenstände zum Kunden nach Hause und montieren sie vor Ort. So hat der Kunde hat die Möglichkeit zu einem Komplettangebot, mit dem er sich dann auch lange wohlfühlt.

Fotos geben einen großen Einblick. Ich nehme Sie mit auf den Baurundgang:

 

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