Endspurt zur Anmeldung - meinanzeiger.de
4. September 2020
Thüringen

Endspurt zur Anmeldung

Nur noch wenige Startplätze für den 7. Lauf zur Grubenlampe am 20. September in Ronneburg frei

Laufevent

Impressionen vom "Lauf zur Grubenlampe" / Foto: Veranstalter "Lauf zur Grubenlampe"

Am 20. September findet der Ronneburger Lauf zur Grubenlampe zum 7. Mal statt. Unter erschwerten Bedingungen. Laut Steve Brückner, dem Sprecher des Organisatorenteams, „aber sicherlich ähnlich stimmungsvoll wie die letzten Jahre.“

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Der höchste Punkt – die Grubenlampe auf dem BUGA-Gelände / Foto: Veranstalter „Lauf zur Grubenlampe“

Nach 24 Stunden schon 200 Starter gemeldet

Noch einige wenige der 300 Startplätze sind frei. „So schnell war die Teilnehmerliste noch nie gefüllt. Die Veranstaltung wird immer attraktiver und die coronabedingt reduzierte Zahl der Laufevents haben dazu beigetragen“, freut sich Brückner. Jedoch am Ablauf mussten die Organisatoren einiges ändern. In diesem Jahr wird es keinen Massenstart geben. Ab 11.00 Uhr starten Gruppen á 50 Läufer*innen auf die 7,3 Kilometer lange Strecke. Um 12.00 Uhr beginnt dann die Startphase für die Langdistanz von 14,6 Kilometer.

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Start zum „Lauf zur Grubenlampe“ / Foto: Veranstalter „Lauf zur Grubenlampe“

Ein Lauf für jedermann/frau

Einiges wird auch in diesem Jahr bleiben. Der Lauf ist für jedermann/frau. „Die, die einen Fuß über die Startlinie setzten, haben schon gewonnen“, beschreibt Brückner den Sinn der Veranstaltung. „Das Ziel ist es, die Leute zum Laufen zu bewegen.“ Daher gibt es am Ende der Veranstaltung auch keine Siegerehrung. Alle Teilnehmer bekommen eine Medaille und einen Finisherbeutel mit kleinen Präsenten der Sponsoren. „Am meisten haben wir uns darüber gefreut, dass die Sponsoren trotz Corona fest zu uns stehen“, so Steve Brückner.

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„Lauf zur Grubenlampe“ – für alle, die sich gerne mal bewegen / Foto: Veranstalter „Lauf zur Grubenlampe“

Anspruchsvolle Strecke

220 Meter Höhendifferenz müssen die Läufer überwinden. Das klingt nicht viel, hat es aber in sich. Nach dem Start auf dem BUGA-Gelände geht es um die Grubenlampe herum, zuerst kaum spürbar bergauf, bis zum kräftezehrenden Anstieg, der „Wadenbeißer“ genannt. Auf dem Plateau der Grubenlampe angelangt, sorgt am dortigen Verpflegungspunkt auch ein DJ mit Musik für die nötige mentale Kraft, um den zweiten Teil der Strecke zu überstehen. Bergab ins Gessental und dann wieder aufwärts, 182 Stufen über die „Treppe des Leidens“ auf die Zielgerade „Drachenschwanzbrücke“. Für die Läufer*innen auf der Langstrecke heißt es da aber: „Das Ganze noch mal!“

 

Streckenbeschreibung
Laufstrecke / Montage ©www.laufzurgrubenlampe.de

65 ehrenamtliche Helfer im Einsatz – Veranstalter ist dankbar

Um eine Veranstaltung dieser Größe durchzuziehen, ist der Aufwand enorm. 300 Starter*innen im Alter von 10 bis 81 Jahren brauchen vor, während und am Ende des Laufes Betreuung. Dafür stehen allein 65 Ehrenamtliche zur Verfügung. Streckenposten, Fahrradstreckenbegleiter, Verpflegungshelfer und Ersthelfer für medizinische Notfälle werden am Veranstaltungstag alle Hände voll zu tun haben. Für dieses Engagement sind die Organisatoren sehr dankbar, denn andernorts werden mangels Helfer Veranstaltungen abgesagt. Für das Orga-Team hieß es schon vor vielen Wochen ein Hygienekonzept aufstellen. „Abstand zwischen Läufern. Rechtslaufgebot auf der Strecke. Links mit Abstand überholen. Und wenn sich die Spaziergänger am Rande der Strecke auch daran halten, dann sehe ich keine Probleme“, äußert sich Steve Brückner zuversichtlich.

 

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Impressionen vom „Lauf zur Grubenlampe“ / Foto: Veranstalter „Lauf zur Grubenlampe“

 

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Glücklich im Ziel / Foto: Veranstalter „Lauf zur Grubenlampe“

 

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Ein anspruchsvolle Strecke / Foto: Veranstalter „Lauf zur Grubenlampe“

 

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»Die Treppe des Leidens« / Foto:@laufzurgrubenlampe.de

 

 

Anmeldung und Infos: http://laufzurgrubenlampe.de

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