10. September 2020
Thüringen

Kooperationsstart mit Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln

Robert Schwedler (v. l., Geschäftsführer Dietzel Hydraulik), Heiko Pohle (Beratungslehrer und Projektbetreuer), Martina Pleuse (Schulleiterin), Ramona Bergner (Personalleiterin Dietzel Hydraulik) (Foto: Dietzel Hydraulik)

Beerwalde. Das als MINT-Schule ausgezeichnete Roman-Herzog-Gymnasium in Schmölln startet gemeinsam mit den Unternehmen Dietzel Hydraulik aus Beerwalde, Indu Sol GmbH aus Schmölln und Apollo GmbH aus Gößnitz eine Kooperation und führt mit Beginn des neuen Schuljahres das Wahlpflichtfach ThinkTECH für die 9.  Klassen ein. „Die Idee entstand vor etwa anderthalb Jahren – wir wollen unseren Schülern mit ThinkTECH nicht nur erste Türen zu Unternehmen der Region öffnen, sondern auch Einblicke in die Projektarbeit eines Unternehmen geben“, so Martina Pleuse, Schulleiterin des Schmöllner Gymnasiums. Dabei profitieren nicht nur die Schüler von dieser tollen Idee. „Auch für uns als anerkannter Ausbildungsbetrieb der IHK zu Gera und als Praxispartner dualer Studiengänge ergeben sich durch ThinkTECH tolle Möglichkeiten. Wir kommen schon frühzeitig ins Gespräch mit den Jugendlichen und können für uns als Ausbildungs- oder Partnerunternehmen werben. Für die SchülerInnen ist es zudem auch ein tolles Aushängeschild für die Bewerbung, wenn man bereits erste praktische Erfahrungen vorweisen kann“, sagt Ramona Bergner, Personalleiterin Dietzel Hydraulik.

Seit dieser Woche werden die SchülerInnen bei Dietzel Hydraulik an einem hydraulisch betriebenen Modell arbeiten. Von der Projektplanung, über Konstruktion bis hin zur Fertigungsplanung und Ausführung des Projektes werden die SchülerInnen nun jeden Montag am Modell arbeiten und am Ende des Schuljahres dann ihre Projektergebnisse präsentieren. Der Fokus liegt also nicht nur auf praktischer Arbeit, sondern auch die Tätigkeiten der Projektverwaltung eines klassischen Jobs im Büro wird den Jugendlichen näher gebracht. Die wöchentlichen Fahrten zu den Unternehmen müssen die SchülerInnen dabei natürlich nicht aus eigener Tasche bezahlen, freut sich Schulleiterin Pleuse. „Hierfür kommt der Schulträger auf und stellt auch den SchülerInnen ohne reguläres Busticket entsprechende Fahrscheine aus. So können wir sicherstellen, dass die SchülerInnen auch wohlbehalten in den Unternehmen ankommen und dann auch wieder pünktlich zum Schulende an der Schule sind.“ Für die Schule und die Unternehmen startet solch eine Kooperation zum ersten Mal und alle Beteiligten sind sehr gespannt, wie dies bei den SchülerInnen ankommt.

Foto: Apollo GmbH Gößnitz

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