10. März 2021
Thüringen

Mehr als 100.000 Fettpressen in einem Jahr: Metallbereich Bad Lobenstein produziert auch für Australien

(Foto: privat)

Der Metallbereich der Werkstätten Christopherushof Bad Lobenstein ist seit mehr als 20 Jahren fester Partner der Industrie. Dort werden zum Beispiel Fettpressen für die Firma UMETA aus Bielefeld hergestellt. Im vergangenen Jahr wurde dabei ein Rekordabsatz verbucht: Deutlich mehr als 100.000 Fettpressen haben die Werkstatt verlassen.
An der Herstellung sind neun Beschäftigte und ein Mitarbeiter der Werkstätten sowie zwei Arbeitskräfte des Inklusionsbetriebes LobTec beteiligten. Schließlich fallen zahlreiche Arbeitsschritte an: Ablängen, Entgraten und Weiten von Rohren, sowie das Anbringen von Sicke- und Gewinderollen. Außerdem wird ein Deckel eingerollt und die komplette Montage des Innenlebens findet statt. Allein seit Jahresbeginn 2021 wurde das schon 25.000 Mal erledigt.
„Bad Lobensteiner Fettpressen werden in der ganzen Welt eingesetzt und seit zwei Jahren wird sogar für Australien produziert. Die Ausführung Australien herzustellen war zunächst gar nicht so leicht umzusetzen, doch nun haben wir uns eingearbeitet und es klappt alles. Die Beschäftigten sind mit Freude bei der Arbeit. Man sieht täglich was man geschafft hat. Das gibt alles ein gutes Gefühl“, sagt Gruppenleiter Michael Hahn.
Neben dem Großauftrag Fettpressen arbeiten die Beschäftigten im Metallbereich derzeit auch an Aufträgen des Bad Lobensteiner Feingussbetriebes Schubert & Salzer und an Windspielen für die Dekor-Spielzeug e. K. aus Bergen.

 

Kontakt: Michael Hahn, Gruppenleiter, Tel.: 036651 – 828-21,
Lobensteiner -Werkstaetten.Metall@diakonie-wl.de

Über uns:
Die Werkstatt für behinderte Menschen in Bad Lobenstein ist eine Nebenwerkstatt der
Werkstätten Christopherushof Altengesees.
Die Nebenwerkstatt ist eine anerkannte Reha-Werkstatt für behinderte Menschen
nach § 136 SGB IX. Dort finden 80 Beschäftigte in verschiedenen Arbeitsbereichen mit
unterschiedlichem Fertigungs- und Dienstleistungsprofil, sowie im produzierenden
Gewerbe einen geeigneten Arbeitsplatz und begleitende Angebote.

Von Sandra Smailes

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