Schreibwettbewerb für junge Leute bis zu 15 Jahren - meinanzeiger.de
11. Mai 2020
Thüringen

Schreibwettbewerb für junge Leute bis zu 15 Jahren

Thüringer Buchlöwe 2020: Schulgeschichten - Einsendeschluss ist der 30. Juni

Cartoon zum Thüringer Buchlöwen 2020. (Grafik: Literarische Gesellschaft Thüringen)

Der Schreibwettbewerb „Thüringer Buchlöwe“ für junge Leute bis 15 Jahren steht in diesem Jahr unter dem Motto »Schulgeschichten«. Noch bis zum 30. Juni 2020 können Texte eingereicht werden.

„Schreibt über die Schule, was ihr wollt … und wie ihr wollt“, ruft die veranstaltende Literarische Gesellschaft Thüringen dazu auf. Und weiter: Du kannst eine Geschichte oder bis zu drei Gedichte über eigene Erlebnisse schreiben. Die Geschichte darf nicht länger als 900 Wörter sein. Natürlich freut sich der Buchlöwe auch über gut leserliche handschriftliche Texte und über Illustrationen.“

Rückfragen und Einsendungen an:
Literarische Gesellschaft Thüringen e. V.
Marktstraße 2-4 / 99423 Weimar
Telefon 03643-776699 / Telefax 03643-776866
E-Mail info@literarische-gesellschaft.de

Weitere Einzelheiten zum Wettbewerb sind im Internet unter www.literarische-gesellschaft.de zu finden.

Der Schreibwettbewerb wird von der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen, der Stadt Weimar und von der TEAG Thüringer Energie AG unterstützt.

Hier der Ausschreibungstext zu den „Schulgeschichten“

Erinnert ihr euch noch, wie Uli von Simmern im Papierkorb an der Decke hing? Wer? Wo? Im Buch „Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner war das doch. Ach so! Bücher! Die muss man ja lesen. Und Diktate erst mal schreiben, bevor sie verbrannt werden können. War das nicht auch beim Kästner? Halt, halt, halt! Hier gehen wohl gerade jemandem die Pferde durch. Geschichten soll ja nicht ich erzählen und aufschreiben, sondern ihr. Und zwar über die Schule. Was? Da gibt’s nichts zu erzählen? Das ist doch alles langweiliger Kram? Wenn ich (fast) alles glaube, aber das nun wirklich nicht. Man könnte ja … zum Beispiel Geschichten über Ausreden fürs Zuspätkommen, über seine Mitschüler, die Lehrer, die Klassenfahrt, Freundschaften, Mobbing, das Klimaprojekt im letzten Jahr, den Tag, als in Bio die Ochsenaugen seziert werden sollten und Theo der Emilia eines davon …, den Tag, als Knulli-Bulli auf dem Uhrzeiger ritt – nee, das war bei Hans Fallada, oder? Bitte beim Thema bleiben! Ich muss mich, wie in der Schule, selbst ermahnen, sonst sprudelt die Phantasie über. Wie schreibt man das neuerdings gleich noch mal: Phantasie oder Fantasie? Egal, es geht ja nicht um Schule, sondern um Geschichten, frischweg von der Leber erzählt. Die Füller raus! Nee, so nicht! Dann sag ich eben gar nix mehr. Schreibt doch über die Schule, was ihr wollt … und wie ihr wollt. Ich bin gespannt und denke, dass es bei dem Thema für jeden etwas zu erzählen gibt.

 

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