23. September 2022
Thüringen

Serie Thüringer Künstler: Dieter Beck – Maler und Kunstschaffender

Der Künstler möchte seinen Betrachtern die Möglichkeit bieten, seine Kunst zu entschlüsseln.

"Haus Sommereck bei Großjena" gemalt von Dieter Beck

Getreu dem Motto „Malen und Zeichnen kann eigentlich jeder“ begann der Maler Dieter Beck seine künstlerische Laufbahn. Geboren 1951 im Landkreis Bitterfeld, zeigte er als Kind kaum interessiert an der Kunst. Er absolvierte eine Ausbildung zum Facharbeiter für Filmherstellung in der Filmfabrik Wolfen und studierte anschließend an der Ingenieurhochschule in Köthen Systemverfahrenstechnik. Erst mit ­Anfang 20 fand er erste Annäherungen zur Kunst. Aus anfänglichen Kritzeleien von Postkartenmotiven wurde im Laufe der Zeit mehr.

Seine künstlerische Laufbahn

1972 wurde er in den Malzirkel der Filmfabrik aufgenommen und bekam dort die künstlerische Anleitung. Sein Lehrmeister, der Maler und Künstler Walter Dötsch, brachte ihm vieles über die Jahre bei. Neben der Arbeit widmete sich Beck in seiner Freizeit seinen künstlerischen Fähigkeiten. 1987 gab es die erste kleine Ausstellung. Über die Jahre ging Beck vielen Berufen nach, doch der Kunst blieb er treu.  

Seine Malphilosophie

„Die unendliche Neugier auf alles Neue in mir verhindert bisher bei den verschiedenen Techniken und Motiven der Malerei und Grafik irgendeine Spezialisierung. Deshalb füllen meine Bilder eine sehr große Bandbreite aller Möglichkeiten in der Bildenden Kunst aus und es ist längst noch nicht alles machbar ausgeschöpft“, sagt der mittlerweile in Langenorla lebende Künstler. 

Der zweite Blick

Seit dem 22. Juli kann man seine Neuste und inzwischen siebte Ausstellung besuchen. Sie läuft unter dem Thema „Der Zweite Blick“ und der Name ist Programm. „Die Botschaft eines Bildes kann man meist erst auf den zweiten Blick erkennen“, sagt Beck. Wer sich die Zeit nehmen möchte, kann Becks Malereien in der Gottesackerkirche in Pößneck ­betrachten und dabei den tieferen Sinn seiner Kunst entdecken. 

Öffnungszeiten

Dienstag: von 16 bis 17:30 Uhr
Samstag: von 14 bis 18 Uhr
Sonntag: von 15 bis 18 Uhr

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