9. April 2020
Thüringen

Wikipedia als Porno-Alternative

Die Online-Enzyklopädie als Quelle für Spaß und Unterhaltung in der Corona-Zeit

Screenshot: G. Zeuner

In der Corona-Isolation schauen die Menschen erheblich mehr Pornos als sonst üblich. Auch Wikipedia ist ein hervorragender Quell für Spaß und Unterhaltung. Die Wikipedia-Experten von Aufgesang und Sucomo, die sonst Unternehmen und enzyklopädisch relevante Personen beraten, empfehlen ein Wikipedia-Buch über „kuriose und interessante Artikel“.

„Weit mehr als lediglich eine Online-Enzyklopädie zu sein, gibt es bei Wikipedia auch einen ‚Bücherschrank‘, der von Nutzern zusammengestellte Inhalte zu bestimmten Themenbereichen wie in einer Anthologie versammelt – das wissen nur leider die wenigsten“, erläutert Peter Montag, Wikipedia-Experte der PR-Agentur Aufgesang. „Das Beste dabei ist, dass Nutzer der Wikipedia die Bücher nicht nur online lesen, sondern darüber hinaus in gedruckter Form bestellen können – in der Corona-Zeit eine prima Geschenkidee, die Langeweile gar nicht erst aufkommen lässt.“

Wissens-Highlights zum Weitererzählen

Markus Franz, Geschäftsführer der PR-Agentur Sucomo, führt dazu aus: „Das Buch über kuriose und interessante Artikel legen wir allen ans Herz, die an Wissens-Highlights interessiert sind, mit denen sie bei jedem Smalltalk punkten und sofort im Mittelpunkt stehen. Woher stammt eigentlich der Begriff Arschkarte? Was ist eine Pinocchio-Illusion? Hat es U-Bahn-Kontrolleure in tiefgefrorenen Frauenkleidern wirklich jemals gegeben? Und warum verfügt die Kölner Kanalisation über einen Kronleuchter-Saal? Das Buch kennt die Antworten auf diese spannenden Fragen.“

Weitere Wikipedia-Bücher sind beispielsweise zu diesen Themen erhältlich: „Erneuerbare Energie (für den Hausbesitzer)“, „Intimpiercings“ sowie „Das Einmaleins der Drogen“. Insgesamt stehen 168 Titel zur Auswahl – jeder hat zudem die Möglichkeit, aus Wikipedia-Inhalten, die generell frei verwendbar sind, ein Buch nach seinem persönlichen Geschmack zu erstellen.

Und wer nach der Lektüre all dieser Informationen noch nicht genug hat, sollte sich die Liste erfundener Wikipedia-Artikel anschauen. Die fiktive Biografie über „Tim Verfaillie“ hatte mehr als 13 Jahre Bestand, ohne dass ein anderer Autor die Fälschung bemerkt hatte.

Rat und Unterstützung zu allen Fragen rund um die Wikipedia bietet auch ein kostenloser Leitfaden: https://www.aufgesang.de/wikipedia-leitfaden

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