Worte zum Sonntag - meinanzeiger.de
20. März 2020
Thüringen

Worte zum Sonntag

Frühling

Foto: pixabay

Endlich. Nach den langen Winterwochen ist es wieder Frühling geworden. Milde Luft und frischer Duft erreichen auch die letzten Höhen und Täler. In der Natur regt sich Leben. Oft sind es Schneeglöckchen und Krokusse, die im Garten fröhlich ihre Köpfe heben.

Gerade jetzt haben wir noch Augen für einzelne Pflanzen und Farben – oder? Nehmen Sie sich Zeit für eine Narzissenblüte. Schauen Sie einem Stiefmütterchen tief ins Gesicht. Es offenbart sich die Schöpfung in ihrer ganzen Schönheit. Jesus sagt: „Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ (Matthäus 6).

Jesus wagt einen mutigen Schritt. Mit dem Blick auf die Blüten ruft er zum Gottvertrauen auf: „Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.“ Im Frühling zeigt sich neues Leben. Wird er auch neuen Schwung ins Leben der Menschen bringen? Nicht die Fragen von gestern und die Sorgen von morgen helfen weiter, sondern der Blick auf diesen Tag und das Vertrauen auf Gott. Das ist nicht billige Vertröstung, vielmehr ein tröstender Tipp für den Alltag.

Gesegnete Zeit

Egmond Prill

 

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