7. August 2020
Thüringen

Worte zum Sonntag

Der Monat August

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In zwölf Monatsschritten eilt das Jahr. Der Kalender zeigt bereits August. Im Altdeutschen hieß der Monat „Aranmanoth“. Später wurde ­daraus „Ernting“. Tschechen nennen den Monat „Srpen“, was an „srp“, die Sichel, erinnert und den Erntemonat fürs Getreide beschreibt.

Hier und heute heißt der Monat August nach dem römischen Kaiser Octavian, ­genannt „Augustus“, der Erhabene. „Brot und Spiele“ bot er dem Volk von Rom. Augustus herrschte von Britannien bis zum Sudan, von Spanien bis Syrien. Als Augustus sich als Retter des Menschgeschlechtes ausrufen und als Sohn der Götter verehren ließ, wurde in einem Winkel seines Weltreiches ein anderer Sohn Gottes geboren. In Bethlehem kam Jesus zur Welt. Er kam ohne Armeen, bewohnte keine ­Paläste und verfügte nicht über ein Schatzhaus. Er wurde dennoch mit seiner Botschaft von Gottes Güte der wirkliche Retter. Mit seinem Tod am Kreuz wurde er der Heiland der Welt. Er hatte gesagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ (Johannes 12,24).

Augustus starb am 19. ­August des Jahres 14 christlicher Zählung. Jesus lebt, das ­bekennen weltweit Millionen Gläubige, die seinem Wort vertrauen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Johannes 6,35).

Gesegnete Zeit.

Egmond Prill

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