Worte zum Sonntag - meinanzeiger.de
5. Februar 2021
Thüringen

Worte zum Sonntag

Sie setzen den Menschen Zeichen

Foto: Pixabay.de

Politiker, Medienmacher und Künstler tun es. Sie sind ­ohne Ende dabei, uns Zeichen setzen: Gegen Klimawandel, gegen Rassismus, für mehr Gerechtigkeit. Bei diesen vielen Zeichen für und wider kann der Überblick verloren gehen.

Und dann kommt noch ­Jesus. Er setzt auch Zeichen. Die Bibel vermerkt ganz sachlich: „Das ist das erste Zeichen, das ­Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“ (Johannes 2,11).

Was war los? Jesus war Gast einer Hochzeit. Im Orient ist das noch heute ein Fest mit Hunderten. Mengen von Speisen und Getränke werden gebraucht. Es darf nichts fehlen. Peinlich, wenn das Buffet zu schmal ausfällt, leere Schüsseln und Krüge nicht mehr gefüllt werden. Das aber passierte damals bei der Hochzeit zu Kana. Der Wein war aus. ­Jesus kann helfen. Ein Wunder geschieht. Das Waschwasser in großen Vorrats­krügen wird Wein. Das Fest ist gerettet.

Interessant, das erste Zeichen wird bei einer Hochzeit gesetzt. Jesus wirkt weitere Wunder. Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden geheilt und können ins Leben zurück. Jesus setzt Zeichen seiner Vollmacht von Gott. Er ist der Heiland der Welt. Das größte Zeichen wird gesetzt, als Jesus für die Sünde der Welt stirbt. Ein Unschuldiger leidet für meine Schuld. Sein Kreuz steht seitdem als Zeichen für Vergebung und Versöhnung. Eine gute Nachricht für alle, das wichtigste Zeichen für ­jeden Menschen. Ein Zeichen der Liebe, jeden Tag neu.

Gesegnete Zeit.

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