7. Mai 2021
Thüringen

Worte zum Sonntag

Symbolbild: Pixabay

Der Sonntag ist Feiertag für Christen. Oft ist er zugleich ein Tag voller Arbeit für Frauen und Mütter, ob sie Christen sind oder nicht. Für viele bedeutet der Sonntag Ausnahmesituation. Während im Alltag zwischen Schule, Beruf und Hausarbeit alles läuft, wird der Sonntag zum Sonderfall. Die Familie hat Wünsche, die Freunde haben Erwartungen. Mitunter endet alles in Stress und Streit. Zum Glück gibt es den Muttertag. Der zweite Sonntag im Mai jeden Jahres ist ein Feiertag voller Blumen für Frauen. Ursprünglich war es ein Tag für die Mütter in Amerika, kein kirchliches Fest.

Doch es lohnt ein Blick in die Bibel. Wer ist Gott? Eine Frage, die viele klar beantworten: Gott-Vater, ein Mann. Das weckt bei einigen ein Feindbild: Männermacht. Doch der lebendige Gott ist kein Mann. Er ist Gott und kein Mensch. Um ihn zu beschreiben, um zu erklären, was sie erlebt haben, schildern uns Menschen der Bibel diesen Gott mit männlichen und weiblichen Zügen. Von der gnädigen Zuwendung Gottes zu Jerusalem und seinem Volk heißt es anschaulich: „Nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust. Denn so spricht der HERR: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Ihre Kinder sollen auf dem Arme getragen werden, und auf den Knien wird man sie liebkosen. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66). Lassen wir uns in die Arme nehmen von diesem Gott.

 Gesegnete Zeit

Egmond Prill

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