Zahlreiche Unfälle und Verletzte sowie zwei Tote bei Unfällen auf Thüringer Autobahnen - meinanzeiger.de
15. Juni 2020
Thüringen

Zahlreiche Unfälle und Verletzte sowie zwei Tote bei Unfällen auf Thüringer Autobahnen

Am Sonntag krachte es auf Thüringer Autobahnen am laufenden Band. Auf regennasser Fahrbahn fuhren einige Autofahrer zu schnell und verloren die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Insgesamt 18 Unfälle zählte die Polizei von 8-24 Uhr auf der A 9, A 38 und vor allem der A 4. Dabei wurden zehn Personen zum Teil schwer verletzt. Bei zwei Unfällen auf der A 4 bei Gotha und A 38 bei Burghausen kam zudem je ein Mensch ums Leben.

Ein 34-jähriger Autofahrer aus Ostthüringen kam Sonntagabend auf der A 4 bei Gotha in Richtung Frankfurt/M. ums Leben. Er verlor auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. An einer Baumgruppe kam das Auto zum Stehen. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Bei einem Unfall auf der A 38 bei Burgwalde in Richtung Göttingen kam am Sonntagabend 22 Uhr ein 45-jähriger Mann aus Polen ums Leben. Er war mit vier weiteren Männern aus Polen in einem Kleintransporter unterwegs, als dessen 42-jähriger Fahrer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verlor und mehrfach in die Leitplanke schleuderte. Dabei wurde der 45-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer und zwei weitere Insassen (35 und 43 Jahre alt) wurden schwer verletzt. Der 35-jährige Beifahrer blieb unverletzt. Die Autobahn war für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Die Autobahnpolizei appelliert an alle Autofahrer, bei Regen den Fuß vom Gas zu nehmen und sich selbst und die Autotechnik nicht zu überschätzen.

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