4. November 2021
Thüringen

Zwei mutiger Politiker?

Kretschmer CDU und Wagenknecht PDL sind sich einig, Deutschland verträgt keine weitere Migranten.

Wo ist die Wahrheit über die Migranten und wo kann man sie finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!

Einige Fakten:

Ob Krieg und Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung, Armut und Perspektivlosigkeit, Umweltzerstörung und Klimawandel oder Rohstoffhandel und Landraub, meist sind diese Fluchtursachen eng miteinander verbunden. Ende 2020 waren weltweit 82,4 Millionen auf der Flucht, das sind 4 Prozent mehr als 2019. 2020 ist das neunte Jahr in Folge, in dem weltweit mehr Menschen auf der Flucht sind.

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen sind nach dem Krieg nach Deutschland gekommen. Später als „Gastarbeiter“ welche als Arbeitskräfte für die Wirtschaftswunderjahre in den Westen benötigt wurden. Weiter sind es „Vertragsarbeiter“ in den Osten, Spätaussiedler, jüdische Kontingentflüchtlinge, Asylbewerber. Im Jahr 2020 hatten 21,9 Millionen der insgesamt 81,9 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund (Zugewanderte und ihre Nachkommen), das sind 26,7 Prozent der Gesamtbevölkerung!

Warum brauchen wir Einwanderung? In Deutschland gibt mehr Sterbefälle als Geburten, das ist ein demografischer Trend, der seit 1972 anhält. Die Geburtenziffer im 2020 war 1,53 Kinder je Frau, aber es sind 2,1 Kinder pro Frau notwendig zur einfachen Reproduktion. Der Anteil der 67 Jährigen und Älteren wird weiter stark zunehmen, von 2018 bis 2060 von 19,1 auf 27,4 Prozent.

Liebe Migrationskritiker*innen vergisst bitte nicht, ihr Christus ist ein Jude, ihr Auto ist ein Japaner, ihre Pizza ist italienisch, ihr Mittagsmahl ist chinesisch, ihr Champagner ist französisch, ihre Demokratie ist griechisch, ihr Kaffee ist brasilianisch, ihr Urlaub ist türkisch, ihre Schrift ist lateinisch und ihr Nachbar hat nur ein Migrationshintergrund. (nach Heinrich A. Schmidt).

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