Die Brücke an der Fuhrt - meinanzeiger.de
12. März 2018
Thüringer Vogtland

Die Brücke an der Fuhrt

Im Elstertal an der Bretmühle

Das Hochwasser von 2013 hatte die Brücke an der Taubenfuhrt arg in Mitleidenschaft gezogen. Mittlerweile ist sie wieder begeh- und mit dem Rad befahrbar.

Wer im Tal der Weißen Elster zwischen der bei Greiz gelegenen Bretmühle und Neumühle von einem Ufer zum anderen Ufer gelangen wollte, holte sich früher garantiert nasse Füße. Es sei denn, er war mit dem Pferd oder im Auto unterwegs. Denn jahrzehntelang diente hier lediglich eine Fuhrt zur Durchquerung des Flusses. Um so schöner war es für Wanderfreunde und Radfahrer, als im November 2005 gleich neben der Fuhrt eine Holzbrücke freiggeben wurde. Doch nicht einmal acht Jahre später wurde die „Brücke an der Taubenfuhrt“ durch das Hochwasser so stark beschädigt, dass sie gesperrt werden musste. Doch mit mit Mitteln aus der Fluthilfe konnte die Brücke wieder instand gesetzt werden, dabei wurde auch ein größerer Durchlass unter der Brücke erreicht. So kann Elsterüberquerung seit dem Jahr des zehnjährigen Brückenjubiläums wieder genutzt werden.

Ein Schild an der Brücke informiert, wo die Weiße Elster entspringt und dass sie in Halle an der Saale in diese mündet. Anlässlich des zehnjährigen Brückenjubiläums haben Anwohner von Neumühle eine neue Bank an dem Radweg aufgebaut, die von den Langenbernsdorfern Uwe und Frank Hempel mit Holzschnitzarbeiten verziert wurde.

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