13. September 2021
Thüringer Vogtland

Führungswechsel im Sommerpalais bahnt sich an

Direktorin der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz bereitet die Übergabe der Amtsgeschäfte vor

Eva-Maria von Máriássy zur Eröffnung der 10. Triennale Anfang Juni 2021. (Foto: Gerd Zeuner)

Greiz. Sie ist seit gut 25 Jahren das Gesicht des Greizer Sommerpalais‘, für dessen Sammlung sie unermüdlich arbeitet, forscht und streitet: Eva-Maria von Máriássy. Sie wird Ende November 2021 einen für sie ungewohnten neuen Lebensabschnitt beginnen – den der Ruheständlerin.

„Und wenn Sie auf diese Nachricht mit dem Motto der 10. Karikaturen-Triennale im Sommerpalais reagieren – ‚Das ist jetzt nicht wahr, oder?‘ – können wir versichern, dass es sich nicht um Fake-News handelt, sondern um eine Tatsache. Wenn auch um eine, an die man sich erst gewöhnen muss“, heißt es dazu in einer offiziellen Verlautbarung. Seit dem Jahr 1996 ist das Greizer Sommerpalais die Wirkungsstätte von Eva-Maria von Máriássy, zunächst als Kuratorin, seit 2007 als Direktorin des Hauses. Die studierte Kunsthistorikerin hat bis heute keine Gelegenheit ausgelassen, für das Sommerpalais und seine Schätze zu werben, sie einem breiten kunst- und kunstgeschichtlich interessierten Publikum zu öffnen und publik zu machen – mit anspruchsvollen Ausstellungen, mit unzähligen Veranstaltungen, aber auch mit ihrem Engagement in verschiedenen Gremien der Kunst und Kultur thüringenweit.

Ab 1. Oktober tritt nun ihr Amtsnachfolger seinen Dienst in Greiz an: Dr. Ulf Häder, bisher Direktor des Jenaer Romantikerhauses und ebenfalls Kunsthistoriker. Die Einarbeitung des neuen Chefs übernimmt die scheidende Chefin natürlich persönlich.

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