Magical fire – Magisches Feuer bei Familie Jung - meinanzeiger.de
23. September 2019
Thüringer Vogtland

Magical fire – Magisches Feuer bei Familie Jung

Betritt man den gepflegten Hof des Vierseitenfachwerkgebäudes der Familie Jung in Bernsgrün fallen sie sofort ins Auge – die zwei prächtig blühenden Rispenhortensien.
In großen Kübeln vor dem alten sehenswerten Taubenhaus und der Fachwerkhauswand setzen sie Farbakzente im Herbst. Pflanzenliebhaberin Kerstin Jung freut sich an den späten Blüten der inzwischen fünf und fünfzehn Jahre alten Hortensien. Sie sind ein Blickfang und auch dekorativ in der Vase sowie als getrockneter Zweig. Die luftigen und lockeren Rispen sind bei Bienen und Insekten sehr beliebt. Die aus der Pausaer Gärtnerei Zauge und dem Otto-Katalog erworbenen Hortensien blühen im Juli weiß. „Ich war damals enttäuscht und traurig, denn ich wollte eigentlich rot blühende, eben Magical fire“, so die Hobbygärtnerin. Aber das magische Feuer entwickelte sich zum Glück noch. Die dunkelrosa Färbung begann im August und hält bis Oktober an. Die weißen Rispen der zweiten Hortensie färben sich jetzt grünlich. Beide Rispenhortensien können noch bis drei Meter hoch werden. „An die Pflege stellen sie geringe Anforderungen. Sie gedeihen mit Gießen und etwas Dünger bestens an einem sonnigen und halbschattigen Standort. Und sie sind frosthart. Im Winter habe ich keine Sorgen damit. Sie vertragen auch deutliche Minusgrade“, berichtet Kerstin Jung aus Erfahrung der letzten Jahre.
Neben den Hortensien blühen in Jungs Garten Sonnenblumen, Oleander, Mandelröschen, Jasmin und Schokoladenblumen. In den Beeten wachsen und gedeihen Gurken, Sellerie, rote Beete, Bohnen, Petersilie und Kürbisse. „Besonders bei Broccoli hatten wir 2019 sehr gute Erträge. Außerdem haben wir trotz Eichhörnchen Unmengen an Haselnüssen. Und zuckersüß sind unsere vielen roten Weintrauben. Die Weinsträucher haben wir von der Mosel geholt“, so Jung. Besonders stolz ist Mama Kerstin auf das von ihr gewünschte Hochbeet, dass ihr Mann mit Sohn Eric gebaut und sie überrascht hat. Hier probierte sie Sellerie und Gurkenanbau aus.

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