Manfred Morgners einzigartige Blüten - Tropische Magnolie und „Königin der Nacht“ blühen zum ersten Mal - meinanzeiger.de
19. August 2018
Thüringer Vogtland

Manfred Morgners einzigartige Blüten – Tropische Magnolie und „Königin der Nacht“ blühen zum ersten Mal

„Das hat mit Sicherheit niemand“, ist sich Manfred Morgner aus Bernsgrün sicher und meint damit die Blüten seiner tropischen Magnolie und des Kaktus „Königin der Nacht“.
Der passionierte Hobbygärtner hat nicht nur einen grünen Daumen für alles „Normale“, sondern insbesondere für alles Exotische. So nahm er bereits zwei Mal an der Vogtländischen Gartenolympiade teil und konnte die Jury mit seiner Bergfeige und den Navelorangen überzeugen.
In diesem Jahr nun präsentiert er prächtige Blüten zum Staunen und Genießen. Die Blüte der tropischen Magnolie mit einem Durchmesser von 32 cm zieht alle Blicke auf sich. Morgner hat das kleine Bäumchen, das normalerweise in den tropischen Zonen Südostasiens beheimatet ist, auf einer Raritätenbörse in Berlin erstanden. Fünf Jahre hat er die Pflanze gehegt und gepflegt. Nun dankte es der inzwischen zwei Meter hohe Stamm zum ersten Mal mit einer faszinierenden, einzelständigen Blüte. „Wie es jetzt damit weitergeht, kann ich noch nicht sagen. Ich habe diesbezüglich noch keine Erfahrung gemacht. Aber ich bin gespannt und freue mich auf alles Neue“, so der leidenschaftliche Raritätenzüchter.
Auch sein Kaktus lies in der Nacht vom 5. August die „Königin der Nacht“ erblühen. Die
20 cm große, weiße Blüte mit gelbem Kelch öffnete sich am späten Abend bei Dunkelheit und schloss sich vor dem Morgengrauen wieder. Daraus resultiert auch ihr Name. Morgner hatte den Kaktus auf einer Pflanzentauschbörse erworben. Er ist bereits zehn Jahre alt. Manfred Morgners „aufpäppeln“ hat sich gelohnt. Um Mitternacht wurde das Beweisfoto der „Königin der Nacht“ geschossen.

Fotos 1-5: Manfred Morgner hat gut lachen. Mit dieser beeindruckenden Blüte seiner tropischen Magnolie hat er einen absoluten Hingucker in seinem Raritätengarten.
Fotos 6-7: Nach zehn Jahren Wartezeit öffnete sich die „Königin der Nacht“ für eine Nacht. Manfred Morgners Ehefrau Sabine hielt den Schnappschuss per Handy fest.

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