Meilenstein für das Vogtland - meinanzeiger.de
17. September 2019
Thüringer Vogtland

Meilenstein für das Vogtland

Baubeginn für 21 Ferienhäuser am Zeulenrodaer Meer

Schwingen gemeinsam die Spaten

Schwingen gemeinsam die Spaten

Als „Meilenstein für das gesamte Vogtland“ schätzt der Zeulenroda-Triebeser Nils Hammerschmidt die Ferienhausanlage „Manoah – Häuser am See“ ein, für die am 16. September mit dem erste Spatenstich der offizielle Baubeginn erfolgte.

Auch Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, der den symbolischen Spatenstich mit einem Bagger vollzog, schwärmt von der Ferienhaussiedlung, die ab Herbst kommenden Jahres Urlauber an das Zeulenrodaer Meer locken soll, und bezeichnet das Vorhaben als „Herzensangelegenheit“ der Landesregierung. Die hat seit 1990 touristische Betriebe in der Region Zeulenroda mit 8,5 Millionen Euro gefördert. „Damit konnten wir Investitionen hebeln und unterstützen eine einzigartige Entwicklung, die beispielgebend für andere Regionen ist“, ist Tiefensee überzeugt. Aktuell unterstützt das Land die neue Ferienhaussiedlung neben dem Strandbad am Zeulenrodaer Meer, in die die Familie Bauerfeind 7,5 Millionen Euro investiert, mit der möglichen zehnprozentigen Förderung von 750 000 Euro.

Die 21 hochwertigen Ferienhäuser werden nicht nur eine hohe Wohnqualität bieten, sondern durch ihre Bauweise aus Holz und Leim sowie geringen Energieverbrauch durch Erdwärmeversorgung besonders nachhaltig sein. Das Design wurde als Pilot-Projekt von der Berliner Architektin Birgit Wessendorf entworfen, die damit einen Wettbewerb des Thüringer Wirtschaftsministeriums gewann, und verbindet verschiedene thüringenspezifische Elemente zu einem Gesamtkonzept. „Mit dieser Ferienhausanlage setzen wir erstmals das Konzept eines Thüringer Corporate Design um“, so Minister Tiefensee und kündigt an, dass dieses Konzept künftig auch als Leitfaden bei weiteren Investitionen in Ferienhäuser dienen soll: „Damit bieten wir nicht nur innovative Ferienunterkünfte, sondern stärken auch die Marke Thüringen.“

Bevor sich Wolfgang Tiefensee für den ersten Spatenstich setzte, übergab er noch Bürgermeister Hammerschmidt die Urkunde zur Anerkennung Zeulenrodas als „Staatlich anerkannter Erholungsstandort“ als „weiteren Baustein bei der touristischen Vermarktung in der Region.“ Kritierien, die zur Anerkennung durch den Landesfachausschuss für Kur- und Bäderwesen geführt haben, seien unter anderem die Attraktivität der Angebote rund um das Zeulenrodaer Meer sowie die auffallende Barrierefreiheit: „Eine Vielzahl von touristischen Einrichtungen und Freizeitangeboten für verschiedene Zielgruppen sorgt für ein attraktives Gesamtpaket – vom städtischen Museum, der Waikiki-Badewelt über den Freizeitpark „Römer“ und den Hochseilgarten bis hin zum Stausee mit zwei Strandbädern und der Seestern Panorama-Bühne.“

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