Rainer Bach zum Gedenken - meinanzeiger.de
6. Januar 2020
Thüringer Vogtland

Rainer Bach zum Gedenken

Gedenkausstellung im Greizer Sommerpalais

In den Cartoons von Rainer Bach spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle. Foto: Sommerpalais

Das Sommerpalais Greiz zeigt in einer Ausstellung einen Querschnitt aus dem jahrzehntelangen Schaffen des Chemnitzer Karikaturisten Rainer Bach, der am 31. Dezember 2019 verstarb.

In den Cartoons von Rainer Bach spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle. Foto: Sommerpalais

Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satiricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von zirka 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Seit dem 7. Januar wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert. In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Foto: Sommerpalais

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