24. Oktober 2021
Thüringer Vogtland

Ringen, 1. Bundesliga: Markneukirchen gewinnt Vogtlandderby in Greiz

Die Gäste können sechs der zehn Kämpfe für sich entscheiden

Im Kampf der Generationen musste André Backhaus (links) der Jugend Tribut zollen und unterlag dem 31 Jahre jüngeren Richard Schröder. (Foto: Zeuner)

In welcher Sportart gibt es das, dass ein Sportler der Gastmannschaft vom heimischen Publikum mit Beifall begrüßt wird? Wohl nur beim Ringen. So geschehen gestern Abend beim Ringer-Bundesligakampf zwischen dem RSV Rotation Greiz und dem AV Germania Markneukirchen, als beim öffentlichen Wiegen der Markneukirchener Andrè Backhaus aufgerufen wurde und von den Greizer Ringerfans mit Applaus bedacht wurde. Das Fachkundige Publikum brachte so seine Wertschätzung einem Sportler entgegen, der sich mit 51 Jahren in den Dienst seiner Mannschaft stellte. Dass der Junioren-Weltmeiser von 1988 und Europameister von 1993 später gegen den aktuellen Junioren-EM-Dritten und und 31 Jahre jüngeren Richard Schröder den Kürzeren zog, geriet dann beinahe zur Nebensache.

Denn die Markneukirchener gewannen das Vogtlandderby am Ende mit 13:16. Die Gäste aus dem sächsischen Vogtland entschieden sechs Kämpfe für sich, während die Greizer lediglich vier Begegnungen für sich entscheiden konnten. Bemerkenswert: Markneukirchen blieb in den unteren Gewichtsklassen erfolgreich, während die Gastgeber in der 80-, 86-, 98- und 130-Kilo-Klasse siegten.

Alle Ergebnisse und einige Impressionen schon mal in der Bilder-Slideshow:

Alle Fotos in der Bildergalerie – hier klicken!

Und hier der ausführliche Bericht von Erhard Schmelzer:

Greiz. Nach vier Jahren trafen die stärksten Ringermannschaften aus dem Vogtland wiedereinmal aufeinander. Erwies sich 2017 der RSV Rotation Greiz im Finale der Regionalliga Mitteldeutschland stärker als AV Germania Markneukirchen, drehte diesmal das Team aus dem sächsischen Vogtland den Spieß um. Die Gäste siegten nach zehn spannenden und teilweise spektakulären Kämpfen in der wieder einmal vollbesetzten Greizer Sporthalle mit 16:13 Punkten. Die Trainerteams auf Greizer Seite mit Tino Hempel an der Spitze und Andre Backhaus und Andy Schubert bei den Gästen sind gleich geblieben, die Mannschaftsaufstellungen beider Teams haben sich aber in den letzten Jahren gewaltig verändert. Bei Greiz stand im Vergleich zu 2017 nur noch Abdul Galamatov im Team, bei Markneukirchen waren noch Seyran Simonyan und Franz Richter an Bord. Beide Mannschaften haben sich in den letzten Jahren mit nationalen und internationalen Spitzenringern spektakulär verstärkt. Es spricht vieles für die Annahme, dass sich in Greiz noch nie zwei so starke Mannschaften gegenüberstanden. Der spannendste Vergleich war es auf jeden Fall. In jedem der zehn Kämpfe ging es im wahrsten Sinne des Wortes um jeden Punkt. Bei den am letzten Mittwoch durchgeführten Kämpfen um die polnische Mannschaftsmeisterschaft (9 Gewichtsklassen, je 3x Freistil, 3x griechisch-römisch, 3x Frauen), an denen viele Bundesligaringer – darunter auch der Markneukirchener Patryk Dublinowski – teilnahmen, ging es nur darum zu gewinnen. Die Höhe des Sieges war unwichtig. Nach diesem System hätte Greiz mit 4:6 verloren. Im traditionellen deutschen Mannschaftssport Ringen bietet das Regelwerk viel mehr Spannung und Brisanz. Bei Punktdifferenzen von drei bzw. acht Punkten gibt es Zusatzpunkte für das Mannschaftsresultat. Die 15-Punkte-Differenz wird mit vier Punkten einem Schultersieg gleichgestellt. Verbissen wurde in allen Kämpfen für oder gegen den Punktverlust gekämpft, der am Ende über den Mannschaftserfolg entschied. Manchmal fielen die Entscheidungen um die Punktvergaben buchstäblich in den letzten Sekunden der Kampfzeit. Nur ein einziger Kampf war nach vier Minuten schon entschieden.

Nicht nur Zuschauer aus Greiz und Markneukirchen waren zu diesem sportlichen Leckerbissen zur Sporthalle an der Eisbahn gepilgert, Ringkampffreunde, ehemalige Aktive und Trainer aus ganz Mitteldeutschland hatten die Reise in die Perle des Vogtlandes nicht gescheut. Die weiteste Anreise hatte hatte wohl der Sportfotograf Oliver Stach aus Nordrhein-Westfalen, in dessen Archiv sich
mehr als eine Million Fotos vom Ringen befinden. An dieser Stelle sei erwähnt, viele Fotos in den örtlichen Medien von Greizer Ringern bei Turnieren in ganz Deutschland wurden schon vor mehr als zehn Jahren von Oliver Stach geschossen und kostenlos unserem Verein zur Verfügung gestellt. Eine Reise nach Leipzig verbannt er mit dem Besuch des „Spitzenkampfes“. Der Ringkampffachmann zeigte sich von diesem Event beeindruckt: „Phantastische Zuschauerkulisse. Das faire Verhalten der Greizer Zuschauer – schon im Vorkampf – hat mich begeistert.“
Zu den Personen mit der weitesten Anreise gehörte auch der Rostocker Kampfrichter Martin Buhz. Der ehemalige deutsche Vizemeister kämpfte früher mit seinem Verein selbst in dieser Leistungsklasse, vertrat Deutschland im Nachwuchsbereich bei Welt- und Europameisterschaften, hat als langjähriger Vereinsfunktionär schon viele Höhen und Tiefen erlebt und zeigte sich unbeeindruckt von der stellenweise aufkommenden Kritik. Wie diffizil Kampfrichterentscheidungen sein können, zeigte die fünfte Minute des Kampfes von Abdul Galamatov (71 kg/g) gegen den routinierten Armenier Seyran Simonyan. Dem 0:7 zurückliegenden Greizer, sein Gegner hatte ihn bereits in den Anfangssekunden mit einem Wurf, der mit einer „Vier“ bewertet wurde überrascht, gelang ein Kopf-Hüft-Schwung, der Armenier klatschte auf die Matte. War die Voraussetzung für eine Wertung gegeben? Der Kampfrichter zeigte keine Wertung an. Die besser als ich postierte Greizer Bank forderte eine „Zwei“. Ich war mir nicht sicher. Zwei auf meiner Sichtachse sitzende erwiesene Fachleute waren unterschiedlicher Ansicht. Einer plädierte für die „Zwei“, einer für „keine Wertung“. Die „Challenge“, den Videobeweis beim Ringen, gibt es in der Bundesliga nur bei den Endkämpfen. Bei einem Zwischenstand von 2:7 hätte Abdul Galamatov wohl am Ende nur zwei Mannschaftspunkte abgegeben.
Übrigens kämpften die Rostocker bis 2008 noch in der Bundesliga, jetzt sind die „Küstenringer“ leider in der untersten Liga gelandet. Der damalige Erstligakontrahent der Rostocker aus dem Erzgebirge, der AC Auerbach, hat sogar den Sportbetrieb eingestellt.

Den Auftakt gegen Markneukirchen machte Ghenadie Tulbea (57 kg/f), Der 42-jährige Routinier traf auf den 25-jährigen Rumänen Razvan Kovacs, der in diesem Jahr bei den EM den 7.Platz belegt hatte. Beide Athleten blieben in ihren bisherigen Saisonkämpfen noch ohne Niederlage. Im direkten Vergleich zeigte sich aber wer schneller und durchsetzungsfähiger war. Es war der Rumäne, der von Anfang an ein ungeheures Tempo vorlegte. Dabei verzichtete er fast vollständig auf Beinangriffe, sondern bearbeitete die Kopfpartie des Gegners um diesen blitzschnell zu umlaufen, von hinten zu beherrschen und so seine Punkte zu sammeln. Zur Halbzeit stand es 0:6, am Ende hieß es 0:13.
(Mannschaftsstand: 0:3)

Der dreimalige Olympiateilnehmer Alin Alexuc-Ciurariu (130 kg/g) musste sich mit dem Markneukirchener Franz Richter auseinandersetzen, der in den nächsten Jahren diese Gewichtsklasse in Deutschland dominieren könnte. Seit seinem letzten Auftritt in Greiz hatte der Markneukirchener 16 Kilogramm – größtenteils aktive Masse – zugelegt. Im September waren beide bereits bei einem Turnier in Dänemark aufeinander getroffen. Der Rumäne hatte dort beim 10:7 das bessere Ende für sich gehabt. In den ersten vier Minuten dominierte der Greizer im Standkampf, drängte seinen Gegner zweimal von der Matte und brachte in durch Verwarnungen zu Boden. Hier zeigte sich aber seine Schwäche im Bodenkampf, da er hier seinen vorteilhafte Position nicht zu weiteren Punkten ausnutzen konnte. Sein junger Kontrahent kam am Ende etwas auf ohne aber seinen 0:4 Rückstand verkürzen zu können. (2:3)

Rasul Galamatov (61 kg/g) begann wie die Feuerwehr, führte nach zwei Angriffen an die Hüfte des vier Jahre älteren Rumänen Florin Tita mit anschließenden Würfen nach 40 Sekunden bereits mit 8:0 Punkten. Im Bestreben die Führung mit einer Rolle am Boden auszubauen, wurde er zu unvorsichtig und wurde gekontert: 8:2. Der Gästeringer, dessen beste Resultate aus dem Jahre 2019 stammen, als er sowohl bei der EM der Altersklasse U23, als auch bei den Männern Silber errang, wurde nun immer stärker und war bis zur Pause auf 8:6 herangekommen. In der zweiten Hälfte baute der Greizer zusehends ab, wurde immer wieder mit beiden Armen aufgezogen und nach Fassen am Kopf beherrscht. 37 Sekunden vor Schluss hatte der Rumäne mit 23:8 gewonnen. (2:7).

Ahmet Bilici (98 kg/f) blieb es überlassen den Rückstand gegen Patryk Dublinowski, der vor acht Jahren, damals in der Gewichtsklasse 84 kg, selbst für Greiz aktiv war, aufzuholen. Beide Sportler waren gleich schwer, der 34-jährige Greizer aber der Chef auf der Matte. Immer wieder bekam er durch schnelle Angriffe das Bein des Deutsch-Polen zu fassen und punktete. Ein Malheur passierte ihn nach vier Minuten, als er sich nach einem Spaltgriff am Boden bereits als Sieger fühlte und den Zuschauern, die ihn frenetisch angefeuert hatten, zujubelte. Der Kampfrichter hatte aber – durchaus nachvollziehbar – die vorherige Aktion nicht bewertet, so dass der Kampf fortgesetzt werden musste. Eine halbe Minute vor Schluss stand dann sein 19:3 Sieg fest. (6:7)

Der russische Spitzenringer Zhargal Damdinov (66 kg/f) traf auf den 32-Jährigen ehemaligen türkischen Auswahlringer Münir Aktas. der sich als stärker erwies, als seine bisherigen Resultate vermuten ließen. Es entwickelte sich ein spannender hochklassiger Kampf, auch wenn spektakuläre Aktionen Mangelware blieben, da sich keiner der Kämpfer eine Blöße gab. Der Greizer ging nach einer 30-Sekunden-Strafe des Gegners 1:0 in Führung, der Gästeringer glich noch vor der Pause am Mattenrand aus. Dann wurde ein Angriffsversuch des Greizers zum 1:3 gekontert. In der letzten Minute setzte er noch einmal alles auf eine Karte, doch der Türke konnte ihn ankippen und sich noch einmal zwei Punkte sichern. Ein Schlüsselkampf ging 1:5 verloren, so dass Greiz zur Halbzeit mit 6:9 Punkten zurücklag.

Igor Besleaga (86 kg/g) traf auf den Ex-Juniorenmeister und U23-Auswahlringer Erik Löser, der sich als starker Widerpart erwies. Der Greizer dominierte, erkämpfte ausgehend vom Standkampf eine Zweier- und eine Viererwertung und drängte den gebürtigen Erzgebirger in die Verteidigung. Im Bodenkampf konnte er gegen den sich geschickt verteidigenden Gegner aber nicht punkten. Der 8:0 Sieg brachte 3 Mannschaftspunkte. (9:9)

Abdul Galamatov (71 kg/g) verpasste ein besseres Ergebnis, als er sich in der Anfangsphase durch einen unorthodoxen Wurf des Armeniers Seyran Simonyan überraschen ließ und vier Punkte abgab. Dieser hatte danach aber auch sein Pulver verschossen. Allerdings gelang es ihm immer wieder auf Grund seiner Erfahrung in dieser Stilart und der daraus resultierenden speziellen Kraft dem Greizer seinen Kampfstil aufzuzwingen. Dadurch gelangen ihm noch einmal zwei Punkte im Stand, was am Boden nicht gelang. Ein vielversprechender Angriff des Greizers scheiterte knapp. 15 Sekunden vor Schluss dann noch ein weiterer Punktverlust. Einen Angriff des Greizers konnte Simonyan gerade noch abfangen, der Kampfrichter gab eine „Zwei“, es stand 9:0 und die Gäste führten wieder mit drei Punkten. (9:12)

Der Junior Richard Schröder (80 kg/f) konnte nur verlieren, denn es kam zur Sensation. Der Markneukirchener Trainer Andre Backhaus hatte sich selbst aufgestellt, obwohl der zweimalige Europameister bereits 51 Jahre alt ist. Bei einer Niederlage hätte man gefragt: „Wie kann das gegen einen so alten Mann passieren?“ Bei einem Sieg: „War ja nicht anders zu erwarten!“ Jeder Ringer weiß, alte erfahrene Ringer sind gefährlich. Doch der veranlagte Nachwuchssportler blieb cool, spielte seine Schnelligkeit und seine physischen Vorteile aus und kam nie durch einen Konter in Gefahr. Bereits zur Halbzeit führte der Dritte der Junioren EM 9:0. Nach nicht einmal vier Minuten stand es 15:0. Wenn der in Luckenwakde trainierende Schröder einmal auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken wird, was wohl alle Besucher in der Halle wünschten, dürfte er auch an den ungewöhnlichen Kampf am 23.10. 2021 in Greiz denken. Greiz lag nun wieder mit einem Punkt vorn. (13:12)

Für Ergün Aydin (75 kg/f) wurde es aber jetzt sehr schwierig. Durch den Einsatz von Backhaus wurde nun der wohl beste Gästeringer, der Russe Darsham Dzhaparov, für diese Gewichtsklasse frei. Der Russe hatte alle Saisonkämpfe in der 80kg-Klasse vorzeitig – zweimal in den ersten beiden Minuten – für sich entschieden. Für den Greizer ging es darum, so wenig wie möglich Punkte abzugeben. Die ersten 90 Sekunden stand es 0:0, dann gelang dem Russen ein Beinangriff zum 2:0. Mit einer in Greiz noch nicht gesehenen Aktion brachte der bärenstarke Russe den Greizer in die Brückenlage. Dabei hatte er beide Arme hinter dem Rücken des Greizers gefesselt, für den es dadurch kein Entkommen gab. Allerdings konnte der Angreifer den sich geschickt wehrenden Ergün Aydin auch nicht auf die Schultern drücken. Nach 90 Sekunden kam der Pausenpfiff beim Stande von 0:4. Dem Russen gelangen in der zweiten Runde nur noch zwei Einserwertungen durch eine Verwarnung des Greizers und ein Drängen von der Matte. Acht Sekunden vor Schluss stand es 0:6. Das hätte zwei Punkte für die Gäste gebracht. Doch dann doch noch ein Angriff des Russen, der Konter des Greizers misslang, 0:8. In letzter Sekunde sogar noch ein Verlassen der Kampfzone. Endstand: 0:9 Die Gäste führten 15:13.

Nun lag die ganze Verantwortung bei Christian Fetzer (75 kg/g), der im Kampf der Generationen auf den aus Weißwasser stammenden 16 Jahre jüngeren Maximilian Simon traf. Der Greizer musste mit drei Punkten Differenz gewinnen, wenn Greiz noch zum Remis kommen wollte. Der Juniorenmeister von 2019 konnte auf Verteidigung setzen. Das beeinflusste die Kampfesführung kolossal. Jeder Ringer kennt die Konteranfälligkeit eines angreifenden Ringers. Dazu kam noch ein spezieller Nachteil, im Vorjahr hatte Christian Fetzer für Markneukirchen gekämpft. Gästetrainer Backhaus kannte seinen Kampfstil und seine Techniken. Die Entscheidung fiel bereits in der ersten Kampfhälfte. Simon zwang seinen Gegner zuerst in die Bodenlage: 0:1 , kam dort aber zu keinen weiteren Punkten. Dann musste der Markneukirchener zu Boden. 1:1 Christian Fetzer musste nun Punkten. Er setzte alles auf eine Karte, fasste am Kopf um eine Kopfrolle durchzuführen, rutschte ab und wurde selbst in die Brücke gestellt: 1:3. Der Kampf war entschieden. In den letzten drei Minuten tat sich nichts wesentliches mehr.

Markneukirchen hatte einen spannenden und teilweise hochklassigen Ringkampf mit 16:13 für sich entschieden und bleibt weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Bundesligastaffel Ost. Herzlichen Glückwunsch in den Musikwinkel. Die Greizer liegen punktgleich mit dem Dritten aus Hösbach auf Rang vier.

Bereits am Sonnabend, den 30.Oktober, empfangen die Greizer zum Abschluss der Vorrunde den SV Lübtheen.

Erhard Schmelzer

Einzel Ergebnisse:

Stilart Gewicht Ist Name Ist Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 57 56,8 Ghenadie Tulbea N6 (1) 56,9 Razvan-Marian Kovacs EU (5) 0:3 PS 0:13 06:00
Gr.-röm. 61 60,6 Rasul Galamatov N4 (-2) 60,6 Florin Tita EU (8) 0:4 TÜ 8:23 05:47
Freistil 75A 74,9 Ergün Aydin (2) 74,8 Darsam Dzhaparov N (5) 0:3 PS 0:9 06:00
Gr.-röm. 75B 72,8 Christian Fetzer (2) 74,4 Maximilian Simon (2) 0:1 PS 1:3 06:00
Freistil 98 90,7 Ahmet Bilici EU (5) 90,3 Patryk Dublinowski (1) 4:0 TÜ 19:3 05:33
Gr.-röm. 130 126 Alin Alexuc-Ciurariu EU (5) 118,9 Franz Richter (-2) 2:0 PS 4:0 06:00
Freistil 66 65,3 Zhargal Damdinov N (5) 65,7 Münir Recep Aktas EU (5) 0:2 PS 1:5 06:00
Gr.-röm. 71 69,3 Abdul Hadi Galamatov N4 (-2) 70,9 Seyran Simonyan N4 (1) 0:3 PS 0:9 06:00
Freistil 80 79,4 Richard Schröder (2) 79,7 Andre Backhaus (1) 4:0 TÜ 15:0 03:52
Gr.-röm. 86 82,6 Igor Besleaga EU (5) 80,3 Erik Löser (2) 3:0 PS 8:0 06:00

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