„Rock Classics” am Pfingstsamstag an der Göltzschtalbrücke - meinanzeiger.de
8. März 2020
Thüringer Vogtland

„Rock Classics” am Pfingstsamstag an der Göltzschtalbrücke

Ein Arrangement aus Klassik und Rockmusik an der größten Ziegelsteinbrücke der Welt

Stimmungsvoll rockig geht es Pfingstsamstag wieder an der Göltzschtalbrücke an. (Foto: Kristin Schmidt)

Das Kult-Open-Air „Rock Classics” verneigt sich dieses Jahr am Pfingstsamstag, den 30. Mai, vor schillernder Kulisse an der Göltzschtalbrücke. In gewohnter Manier begegnen dem Publikum die Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach, weitere Stammmusiker sowie ausgewählte Interpreten.

Generalmusikdirektor Stefan Fraas, der bereits seit dem Jahr 1995 als Intendant der Vogtland Philharmonie tätig ist, wirkt hauptverantwortlich am Arrangement der „Rock Classics”.

Circa ein Jahr dauert es, das gesamte Programm auf die Beine zu stellen. Das heißt, wenn der letzte Titel des Events verklungen ist, geht es schon fast wieder an die Auswahl der Protagonisten und die Ideen für das folgende Jahr.

Kaum zu glauben, dass in einer Minute Musik ungefähr zehn Stunden Arbeit stecken. Jeder der bekannten Titel muss auf die Band, das Orchester und Sänger quasi zugeschnitten werden. Jede Note muss neu gesetzt werden, jedes Instrument mit Leben erfüllt werden. Insgesamt sind die „Rock Classics” ein Arrangement maßgeschneiderter Musik: nichts von der Stange und echte Handarbeit für den individuellen Esprit.

Es steht also wieder viel auf dem Programm für die Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach, das Gesangstrio VOC A BELLA und die René-Möckel-Band. Sie interpretieren eine perfekte, harmonische Einheit, die jedes Jahr für Begeisterung im Publikum sorgt.

Mit dabei sind überregionale und bekannte Solisten, wie der Frontmann des Electric Light Orchestra ELO Part II Phil Bates, der Queen-Interpret Markus Engelstädter, die Sopranistin Elena Fink sowie erstmalig die Sängerin und Songwriterin Myra Maud aus Hamburg.

Stefan Frass moderiert zudem das Open-Air vor der weltgrößten Ziegelsteinbrücke. Unterstützung erhält er von Co-Moderatorin Jasmin Graf, die wie jedes Jahr auch als Solistin auftreten wird.Sie ist die Tochter des Gitarristen der Rockband Karussell und hat damit den rockigen Charakter des Events förmlich schon mit in die Wiege gelegt bekommen.

Auch tänzerische Einlagen werden auch auf der Bühne zu sehen sein. Sie sind ein großer Wunsch des Publikums, dem der Veranstalter sehr gern nachgekommen ist. Schließlich lebt das Event erst durch die über 5.000 Besucher, die mit mehreren Shuttle-Bussen vor und nach der Veranstaltung zwischen Reichenbach und Greiz chauffiert werden. Dieser Service ist kostenfrei und wird gern angenommen, heißt es dazu vom Veranstalter Krauß Event, denn gemeinsam lasse es sich so doch am besten einstimmen und ausklingen.

Wer bei dem jährlichen Konzerthighlight dabei sein möchte, muss schnell sein. Die 2.800 nummerierten Sitzplatzkarten sind Kassenschlager. Für jene, die lieber im Stehen auf die Bühne oder die große LED-Leinwand und die zusätzlichen LED-Effektleinwände ihre Blicke richten, bietet der Stehbereich links und rechts neben der Bühne zudem genügend Platz.

„Das Musikprojekt hat in jedem Falle erstklassiges Niveau“, versichern die Organisatoren. Und das können nur durch Förderung vieler ansässiger Unternehmen in der Form umgesetzt werden.

Tickets: kraussevent.de und in allen bekannten VVK-Stellen.

Auch interessant