13. September 2021
Thüringer Vogtland

Wo Kürbisse im Kirschbaum und über den Gartenzaun wachsen

Erstes Wassermelonenglück im Garten

„Das gibt es doch nicht. Hier wachsen die Kürbisse im Kirschbaum“, bleiben schmunzelnd und staunend Spaziergänger stehen, wenn sie am Garten von Familie Liebmann am Buchberg in Bernsgrün vorbeigehen. Und tatsächlich, die diesjährigen zwei Kürbispflanzen suchten sich vom Komposthaufen aus den Weg zum angrenzenden Kirschbaum und rankten sich bis in die Baumspitze in die Höhe. Die orangenen Hokkaidokürbisse leuchteten nicht nur weithin, sondern gediehen auch besonders gut. Auch über den Gartenzaun waren einige davon prächtig gewachsen. Insgesamt konnten 18 Kürbisse geerntet werden. Sie werden zu leckeren Suppen verarbeitet und ein Teil wird auch verschenkt.

Und nicht nur die Kürbisse waren ein Hingucker, sondern auch eine Wassermelone, die sich mit immerhin einen Durchmesser von 15 cm zum ersten Mal in Liebmanns Garten entwickelte und zuckersüß schmeckte.

Überhaupt bietet der kleine Garten so Einiges zum Naschen, Genießen und Wohlfühlen. Neben einem Feuchtbiotop, umringt von zahlreichen diversen Pflanzen und Sträuchern, auf denen sich die Wildbienen, Schmetterlinge und Insekten wohl fühlen, blüht und grün es überall. Stattliche Trompetenblumen, Herbstastern, Orchideen, Callas, Oleander, Wandelröschen und Sommerflieder fallen besonders auf.

Und die Familie kann sich mit Obst und Gemüse gut eigen versorgen. Kirschen, Äpfel, Johannes- und Himbeeren, Erdbeeren und Weintrauben naschen vor allem gerne die Enkel Fabrice und Cedric. Auf den Beeten, in Kübeln und im Gewächshaus sind Tomaten, Gurken, Kräuter, Kohlrabi, Salat, Bohnen, Möhren, Zucchini, Paprika und Peperoni zu finden.

Text/Foto: Gabriele Wetzel

Foto 1: Die Enkelsöhne Cedric (links) und Fabrice präsentieren die Hokkaidokürbisse von Oma und Opa, die in diesem Jahr im Kirschbaum prächtig wachsen.

Foto 2: Auch über den Gartenzaun haben es einige der Kürbisse geschafft, wie Enkel Fabrice zeigt.

Foto 3: Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr eine Melone zu ernten. Enkel Fabrice freut sich darüber.

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