2. Mai 2022
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Empörung: Köln soll Schrottimmobilien am Kölnberg kaufen

Freie Wähler: CDU-Vorschlag ist eine Frechheit

CDU Vorschlag: Köln soll Kölnberg kaufen. Freie Wähler empört: "Schrottimmobilie auf Kosten des Steuerzahlers sanieren"

CDU will dass die Stadt Köln Schrottimmobilien am Kölnberg kauft. Freie Wähler reagieren empört.

„Der Vorschlag des CDU-Landtagsabgeordneten Oliver Kehrl ist eine bodenlose Frechheit! Der Erwerb des Kölnbergs durch die Stadt Köln wäre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs, dem Opernbau-Desaster und den unkalkulierbaren Kosten beim Bau des jüdischen Museums, das nächste Millionengrab das sich unsere Stadt ans Bein heften würde. Die Stadt Köln wäre verrückt, wenn sie die völlig heruntergekommenen Hochhäuser erwerben würde. Hoher laufender Instandhaltungsbedarf wegen Verschleiß und Vandalismus. Über die Eigentümer ist kaum etwas bekannt, 2010 soll es einen israelischen Mehrheitseigentümer mit 500 Wohnungen gegeben haben. Selbst Banken geben keine Kredite zum Kauf von Wohnungen auf dem Kölnberg. Ein Himmelfahrtskommando!“

Mit diesen scharfen Worten kritisiert Torsten Ilg, Landtagskandidat der Partei Freie Wähler seinen Mitbewerber aus der CDU. Ilg und Kehrl kandidieren im Kölner Süden für ein Landtagsmandat, zu dem auch der Kölnberg gehört. Ilg sieht in dem heute veröffentlichten Vorschlag seines Mitbewerbers „Wahlkampfpopulismus“.

„Herr Kehrl betreibt hier puren Sozialpopulismus auf Kosten der Steuerzahler“

“Er will offenbar auf dem letzten Meter mit „Sozialpopulismus“ punkten. Soll doch das Land NRW die Schrottimmobilien in Meschenich kaufen! Wenn der CDU-Landtagsabgeordnete es wirklich ernst meinen würde mit seinem Vorschlag, dann würde er sich in seiner Funktion als Landtagsabgeordneter dafür einsetzen, dass das Land NRW die Immobilien alleine erwirbt und Perspektiven entwickelt.

Dass ein Kölner CDU-Politiker seiner Heimatstadt ein so „faules Ei“ ins Nest legen will beweist, dass diese Partei die Kommunen auch zukünftig drastisch belasten wird. Ein Trend den wir Freie Wähler seit Jahren mit großer Sorge beobachten.“

So Torsten Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.

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