29. November 2022
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Köln: Verkehrsversuch Venloer Straße: „Einzelhandel und Autofahrer sind keine Versuchskaninchen“

Freie Wähler kritisieren Tempo 20 und Sperrung von Einkaufsstraßen

Köln Venloer Straße FreieWähler kritisieren Verkehrsversuch

Die Partei Freie Wähler kritisiert den Verkehrsversuch in Köln Ehrenfeld

Verkehrsversuch Venloer Straße: Freie Wähler Kritik: „Einzelhandel und Autofahrer sind keine Versuchskaninchen“

„Der Einzelhandel und die Autofahrer sind keine Versuchskaninchen. Schluss mit den Verkehrsversuchen in Köln!“ Mit diesen scharfen Worten hat sich jetzt die Partei Freie Wähler im Bezirk Mittelrhein zur Einführung der Tempo 20 Zone auf einer wichtigen Hauptstraße im Kölner Norden zu Wort gemeldet. Vorsitzender Torsten Ilg sieht Köln an einem verkehrspolitischen Abgrund:
 
„Die ständigen Verkehrsversuche schaden dem Kölner Einzelhandel und der Gastronomie massiv. Viele Händler hat die Corona-Krise und die Inflation bereits in den Ruin getrieben. Wenn die Politik so weitermacht, wird 2023 das Jahr der Insolvenzen und verödeten Einkaufsstraßen. Vor allem die Randbezirke und kleinere Einkaufsstraßen wie die Deutzer Freiheit, drohen durch solche „törichten Versuche“ völlig zu veröden. Der Protest vieler Geschäftsleute wird seitens der Politik einfach ignoriert. Neben der Deutzer Freiheit wird jetzt eine weitere Straße zum Versuchslabor erkoren. Auf der Venloer Straße ist die Einführung von Tempo Tempo 20 völlig daneben. Da ist man ja zu Fuß fast schneller. Ich bezweifele einen messbaren Nutzen für die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern, prophezeie jedoch den baldigen Niedergang der Straße. Maximale Tempo-Verbote und Parkplatzmangel sorgen zweifelsohne dafür, dass jene Kunden die ansonsten auf dem Heimweg von der Arbeit noch kurz ein paar Einkäufe in Ehrenfeld erledigt hätten, diese Straße jetzt komplett meiden werden. Auch Kunden aus dem Umland, die vielleicht gar nicht vor hatten in ein innerstädtisches Parkhaus zu fahren, werden die kleineren Einkaufsstraßen in Zukunft gar nicht mehr anfahren, weil es einfach keinen Spaß mehr macht und man auch keinen Parkplatz mehr bekommt.“
Ein „Allparteien-Bündnis“ gegen die Interessen des Handels
„Besonders schlimm finde ich die Tatsache, dass die Kölner CDU solche einseitigen Maßnahmen im Rat einfach durchgewinkt. Auch die FDP ist am Ende meist eingeknickt. Es fehlt das politische Korrektiv im Rat der Stadt Köln.“ So der Bezirksvorsitzende der Partei Freie Wähler abschließend in einer aktuelle Pressemitteilung.
 
V.i.S.d.P Torsten Ilg, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Mittelrhein FREIE WÄHLER 
Kontakt: 0172 6076376 Mail: partei.freiewaehler.koeln@gmail.com

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