10. Februar 2021
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Tiefkühltruhe Thüringen

Nach dem Schnee kam die Kälte. Mühlhausen mit 26,7 Grad unter Null Spitzenreiter

Eiszapfen an Gebäuden, wie hier in der Pößnecker Fußgängerzone, sorgen gerade jetzt für eine ernstzunehmende Gefahr. Foto: OTZ

Deutschland hatte in der Nacht zu Mittwoch, 10. Februar 2021, eine ganz besonders kalte Mitte mit „Kältepol“ Thüringen: Nach vorläufigen Ergebnissen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden dort die kältesten Werte gemessen. Mühlhausen lag dabei mit minus 26,7 Grad an der Spitze, gefolgt von Olbersleben mit minus 26 Grad und Dachwig mit minus 25,7 Grad. In die Nähe solcher eisigen Werte kamen nur noch Messstationen in Osthessen: In Sontra wurde mit minus 25,6 Grad ein Kälterekord für die dortige Messstation erreicht. Am Flughafen Fritzlar wurden immerhin noch minus 24 Grad erreicht.

Von deutschen Kälterekorden sind diese Werte nach DWD-Angaben allerdings noch deutlich entfernt: Auf der Zugspitze wurden schon einmal minus 35,6 Grad gemessen, während der historische Rekord jenseits der Berggipfel in den 70-er Jahren im sächsischen Marienberg mit minus 35,5 Grad verzeichnet wurde. „Im Zuge des Klimawandels sind das aber schon besondere Werte“, sagte ein DWD-Meteorologe zu den Frostgraden am Mittwoch.

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