20. Dezember 2021
Vogtland

DRB-Bundesliga: RSV Greiz im Achtelfinale gegen ASV Urloffen

Nikita Ovsjanikov an der Lostrommel (Foto: Jörg Richter)

Heilbronn. Die Blicke der Ringer waren am vergangenen Samstag auf Heilbronn gerichtet, wo die Auslosung der Achtelfinalbegegnungen vorgenommen wurde, die am 8. Januar und am 15. Januar ausgetragen werden.

Lilly Schneider hat für Greiz den ASV Urloffen gelost. (Foto: Jörg Richter)

Die Vorrunde der Ringer- Bundesliga wurde mit den letzten Begegnungen beendet, nun geht es für 16 Mannschaften in der KO-Runde weiter, die vier Erstplatzierten der vier Staffeln lagen im Lostopf, aus dem die beiden ‚Nachwuchsringer des Jahres‘ Lilly Schneider und Nikita Ovsjanikov die Ansetzungen für das Achtelfinale zogen.

Bevor es an die Lostrommel ging, wurden die beiden Nachwuchsasse von den beiden neu gewählten DRB-Vizepräsidenten Manuel Senn und Ingo Breuer sowie dem DRB-Jugendreferenten Frank King für ihre Leistungen geehrt. Lilly Schneider vom erzgebirgischen RV Thalheim gewann bei den Weltmeisterschaften der Juniorinnen im russischen Ufa die Silbermedaille, gleich zwei Silbermedaillen von Welt- und Europameisterschaften der Kadetten brachte Nikita Ovsjanikov wieder mit zurück nach Deutschland.

Gespannte Blicke dann, als die beiden Nachwuchsasse die ersten Lose der gesetzten Vorrunden-Staffelsieger zogen, danach die Zweitplatzierten und zuletzt wurden die Dritt und Viertplatzierten zugelost. Etwas Verwirrung gab es, als just im letzten Duell zwei Gegner gelost wurden, die schon in der Vorrunde gegeneinander gekämpft hatten. Laut Reglement durfte das nicht sein und so wurden die zugelosten Dritt- und Viertplatzierten um eine Stelle weiter geschoben, bis alles passte.

RSV-Präsident Thomas Fähndrich (Foto: Gerd Zeuner)

Für den RSV Rotation Greiz hat Lilly Schneider den ASV Urloffen als Gegner gelost. „Urloffen ist für uns ein schweres Los, aber im Achtelfinale gibt es nur schwere Lose. Wer am letzten Kampftag Köllerbach bezwingt, auch wenn die Saarländer nicht mit stärkster Kapelle angetreten sind, muss auf der Matte Klasse verkörpern. Wir freuen uns auf einen spannenden Heimkampf, bei dem wahrscheinlich die Tagesform entscheiden wird“, so RSV-Präsident Thomas Fähndrich nach der Auslosung. Sollten die Greizer das Achtelfinale gewinnen, geht es für die Ostthüringer mit großer Wahrscheinlichkeit gegen Serienmeister Burghausen.

Im Achtelfinale (8.1. Hinkämpfe / 15.1. Rückkämpfe) kämpfen:

SV Johannis Nürnberg – ASV Mainz 88

KSV Witten – KSV Köllerbach

TuS Adelhausen – ASV Schorndorf

RKG Freiburg 2000 – SC Kleinostheim

RSV Rotation Greiz – ASV Urloffen

SV Alemannia Nackenheim – SV Wacker Burghausen

AC Lichtenfels – AV Germania Markneukirchen

KSC Hösbach – Red Devils Heilbronn

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