5. Januar 2022
Vogtland

Greizer Ringer kampflos im Viertelfinale

Achtelfinal-Gegner Urloffen hat kurzfristig abgesagt

RSV-Trainer Tino Hempel ist sauer wegen der Absage des Achtelfinales. (Foto: G. Zeuner)

Der RSV Rotation Greiz hat sich kampflos für das Viertelfinale um die Deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert. 

Eigentlich sollte der ASV Urloffen Gegner im Achtelfinale sein. Der Hinkampf war für den 8. Januar in Greiz angesetzt und der Rückkampf eine Woche darauf in Urloffen. Doch Anfang dieser Woche teilte der Verein aus dem Schwarzwald mit, „dass zu Beginn des neuen Jahres 2022 keine einsatzfähige Bundesligamannschaft gegen die Ringer aus Thüringen gestellt werden kann.“ Gründe seien krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle mehrerer Ringer mit DRB-Lizenz. „Ersatzringer“ stünden dem Verein nicht zur Verfügung und eine Nachmeldung sei „gemäß den Statuten des Deutschen Ringerbundes nicht vorgesehen und damit nicht möglich.“

Die Verantwortlichen des Greizer Ringervereins sind wegen der kurzfristigen Absage des Achtelfinales alles andere als begeistert. „Zwar hätten wir ohne Zuschauer ringen müssen, doch unseren Fans hätten wir einen kostenlosen Livestream angeboten“, sagt Trainer Tino Hempel.

Im Viertelfinale trifft der RSV Greiz mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Titelfavoriten SV Wacker Burghausen, der sich im Achtelfinale gegen den SV Alemannia Nackenheim durchsetzen dürfte.

 

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