13. September 2016
Weimar

Die sanfte Methode in der Ästhetik

ArtDERMIS – Institut für Ästhetik bietet Fadenlifting als regenerative Methode an

Weimar. Während ästhetisch-chirurgische Operationen im Vergleich zum Jahr 2000 bis heute deutlich abnehmen, finden minimal-invasive Prozeduren immer mehr Zuspruch. Zu diesen Methoden der Hautverjüngung zählt u.a. das Auffüllen der Haut mit Hyaluronsäure, regenerative Methoden wie die Mesotherapie oder das Fadenlifting. Die Technik des Fadenliftings ist jedoch viel älter als wir glauben. Bereits im alten Ägypten wurden Fäden in die Haut gezogen, um Gesichtszüge zu betonen. Hierbei wurden allerdings Goldfäden verwendet.

Der heute verwendete Faden (PDO-Fäden – Polydioxanon) ist ein in der Chirurgie sehr häufig verwendeter Faden für subkutane Nähte. Er ist seit Jahrzehnten erprobt und sehr verträglich. PDO-Fäden werden vollständig biologisch innerhalb von fünf bis sechs Monaten abgebaut. Diese Art des Fadenliftings ist nicht mehr zu vergleichen mit den bisher bekannten Fadenliftingmethoden mit Gold- oder Platinfäden. Das Einbringen der PDO-Fäden bewirkt eine Kollagenneubildung. Das heißt, es kommt zu einer Straffung der Haut durch eine milde Fibrose. Der Primäreffekt ist nach ca. zwei Wochen vollständig ausgebildet, nach etwa einem Monat ist die Kollagen-Neubildung rund um die Fäden auch abgeschlossen. Das endgültige Resultat hält ca. 12 Monate an – in verschiedenen Fällen auch deutlich länger.

„Die Zielgruppe des Fadenliftings sind aus meiner Sicht Personen unterhalb des 65. Lebensjahres, da die Voraussetzung für eine Kollagenneubildung in der Hautzelle liegt, die noch in der Lage sein muss, neues Kollagen zu bilden. Jenseits des 65. Lebensjahres kommt meines Erachtens nur noch ein Hautaufbau mit Hyaluronsäure in Betracht.“, erläutert Dr. Hoffmann.

Die Indikationen im Gesichtsbereich sind z. B. das Lifting der Augenbrauen, erschlafftes Gewebe unter den Augen und im Bereich der Wangen, die Nasolabialfalte sowie Kinn-, Hals- und Perioralfalten. Für die Behandlung muss man ca. eine Stunde einplanen. Zunächst muss im ausführlichen Gespräch festgestellt werden, was mit dem Fadenlifting im Einzelfall erreicht werden soll. Nach einem Aufklärungsgespräch werden die entsprechenden Vektorlinien markiert, anschließend wird ein Lokalanästhetikum gespritzt. Dann beginnt man die Nadeln in einem Abstand von ca. 2 mm einzubringen. Durch das zuvor gespritzte Lokalanästhetikum ist das Einbringen der Nadeln fast schmerzfrei. Als unerwünschte mögliche Wirkung kann es zur Bildung von Hämatomen kommen, die mehrere Tage andauern können, aber nichts mit den für die Fäden verwendeten Materialien zu tun haben. In seltenen Fällen kann es auch mal dazu kommen, dass ein Faden aus der Haut herausschaut. Dieser wird dann einfach abgeschnitten. Infektionen treten sehr selten auf und sind mit einem Antibiotikum behandelbar. Ein gutes Kühlen direkt nach dem Einbringen der Fäden verhindert ein Anschwellen der Einstichstellen und ein Anschwellen in der Region des Fadenliftings.

Eine danach durchgeführte Lymphdrainage auch in Kombination mit einer Infrarotbestrahlung kann das posttraumatische Ödem (Schwellung) deutlich reduzieren.

Nun stellt sich oft die Frage „Wann ist man wieder gesellschaftsfähig?“. Im besten Fall können Patienten am selben Abend an einer Veranstaltung teilnehmen. Es sollte aber damit gerechnet werden, dass zwei bis drei Tage blaue Flecken und Schwellungen sichtbar sind. Der Preis hängt von der verwendeten Anzahl der Nadeln ab. Pro Faden muss man ca. mit 15 Euro rechnen. Ist das Ergebnis nach einem Monat noch nicht wunschgemäß kann man eine Nachbehandlung durchführen. Diese sollte aber frühestens in einem Abstand von zwei Monaten nach der Erstbehandlung erfolgen.

Priv.-Doz. Dr. med. Kerstin Hoffmann


Schwerpunkte der Behandlung

Im Institut:
• Faltenbehandlung
– Botulinum Toxin
– Filler (Hyaluronsäure,
Calziumhydroxylapatit)
– Mesotherapie
– Fadenlifting
– Meso-Thread-Lifting
(MTL Faden-Lifting)
• Injektions-Lipolyse
• Therapie des Zähne-
knirschens
• Therapie des axillären
Schwitzens

Operative Behandlungsoptionen am Sophien-und Hufeland-Klinikum Weimar:
• Nasenkorrekturen
• Ohrenkorrekturen
• Narbenkorrekturen
• Augenlidkorrektur /
-straffung
• Stirnlifting

Weitere Informationen, Kontakt und Leistungsspektrum unter: www.artdermis.com

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