15. Oktober 2021
Weimar

EJBW und Deutsche Nationalstiftung pflanzen „Baum der Einheit“

Die Baumpflanzung soll ein Symbol dafür sein, nicht nur über die Zukunft Europas nachzudenken, sondern auch etwas dafür zu tun. Foto: Stiftung "Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar"

31 Jahre Wiedervereinigung und 19  Jahre Projekt „SchulBrücke Europa“ feierten die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW),  die Deutsche Nationalstiftung und Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine am 14. Oktober mit der Pflanzung einer Buche im Musäus-Park. Mit dabei waren Schüler aus Deutschland, Italien, Polen, Schweden und Ungarn.

Seit 2002 fördert die in Weimar gegründete Deutsche Nationalstiftung den europäischen Jugendaustausch am Lernort Weimar. Die EJBW ist gemeinsam mit Dr. Frithjof Reinhardt Kooperationspartner bei diesem Projekt. Es hat seit Bestehen über 2500 Jugendliche aus ganz Europa in die Klassiker-Stadt gebracht. Ausgehend von Gedanken der Weimarer Klassik beschäftigt sich die „SchulBrücke“ mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen wie Migration, Klimakrise oder Geschlechtergerechtigkeit, die ganz Europa bewegen.

Die „SchulBrücke“ bietet jungen Menschen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern die Möglichkeit, gemeinsam zu lernen, sich zu treffen und auszutauschen. Ziel ist es, die Utopiefähigkeit junger Menschen zu entwickeln, um sich inhaltlich und methodisch fundiert am Zukunftsdiskurs zu beteiligen und die europäische Debatte zu bereichern.

„Als wir über ein Symbol für unser Kooperation nachdachten“, so Eric Wrasse, pädagogischer Leiter der EJBW, „haben wir uns für einen Baum entschieden, weil ein Baum Generationen überdauern kann. Die Pflanzung ist ein Symbol dafür, nicht nur über die Zukunft Europas nachzudenken, sondern auch etwas dafür zu tun.“

„Weimar ist der Sitz der Deutschen Nationalstiftung, die EJBW unser verlässlicher und langjähriger Partner. Da lag es nahe, beim wunderbaren Projekt #Einheitsbuddeln in dieser Stadt und an dieser Stelle mitzumachen“, sagt die Geschäftsführerin der Deutschen Nationalstiftung, Dr. Agata Klaus.

Ein neuer Kooperationsvertrag zwischen den beiden Stiftungen wurde ebenfalls am 14. Oktober unterzeichnet, er schreibt das Projekt bis 2023 fort.

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