22. August 2022
Weimar

Feier zum Herder-Geburtstag am 25. August in Weimar

Festrede zum Thema „Krieg und Frieden bei Herder“

Feier zum Herder-Geburtstag am 25. August in Weimar. (Foto: Stadt Weimar)

Zum Herder-Geburtstag laden Kirche und Diakonie in Weimar am kommenden Donnerstag (25. August, 17 Uhr) zu einem Empfang in die Stadtkirche St. Peter und Paul ein.

Die Festrede hält Prof. Martin Keßler von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zum Thema „Krieg und Frieden bei Herder“. Außerdem wird der mit 2.000 Euro dotierte Herderförderpreis verliehen. Die Laudatio hält Prof. Anne-Kathrin Lindig, Präsidentin der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Im Anschluss wird zum Geburtstagsfest auf dem Herderplatz mit Musik von „Gents of Jazz“ (Stefan Rauschelbach, Piano, und Frank Sauerbrey, Gesang) eingeladen.

Herder feiert Geburtstag in Weimar

Der Geburtstag von Johann Gottfried Herder am 25. August wird seit einigen Jahren in Weimar gefeiert. „Mit Martin Keßler haben wir einen ausgezeichneten Herder-Forscher gewonnen, der in seiner Festrede eine Frage von hoher Aktualität anspricht“, sagt Henrich Herbst, Superintendent des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Weimar.

Förderpreis und musikalische Begleitung

Grußworte halten Peter Kleine, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, und Regionalbischof Tobias Schüfer von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKMD). Für die musikalische Begleitung sorgt Johannes Kleinjung. Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis und die Kirchengemeinde Weimar, die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein sowie das Sophie- und Hufeland-Klinikum Weimar laden gemeinsam zum Herder-Geburtstag ein und haben auch den Herderförderpreis gestiftet.

Hintergrund

Der deutsche Theologe, Dichter, Philosoph und Übersetzer Johann Gottfried Herder wurde am 25. August 1744 geboren. Von 1776 bis zu seinem Tod im Jahr 1803 wirkte er als Generalsuperintendent in Weimar. Die evangelische Stadtkirche St. Peter und Paul gilt als eine der bedeutendsten Kirchen Thüringens und wird im Volksmund als „Herderkirche“ bezeichnet. Hier befindet sich auch die letzte Ruhestätte Herders. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

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