13. Juni 2021
Weimar

Medieninfo der Polizei Weimar vom 13.06.2021

Symbolbild: G. Zeuner

Suche nach Tätern und Geschädigten

Am Samstagmorgen gegen 04:30 Uhr beobachtete ein Zeuge in der Schwanseestraße zwei männliche Personen, welche einen Fahrradanhänger schoben. Darauf transportierten sie Baumaterial. Die eingesetzten Beamten konnten bei der Absuche nur den zurückgelassenen Fahrradanhänger mit sieben Paketen Styroporplatten auffinden. Nach bisherigem Erkenntnisstand stammen diese Pakete aus einer Diebstahlshandlung. Der Geschädigte konnte noch nicht ermittelt werden und wird gebeten sich bei der Polizei Weimar zu melden. Da es bisher auch keine Hinweise auf die Täter gibt, werden Zeugen zur Tat gesucht. Personen, die Angaben zu Tat oder Tätern machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Weimar zu melden. (Telefon 03643/882-0 oder pi.weimar@polizei.thueringen.de)

Strohballen abgebrannt

Am Sonntagmorgen gegen 1 Uhr gelangten unbekannte Täter widerrechtlich auf das Agrargelände in der Erfurter Straße in Mönchenholzhausen und zündeten dort einen größeren Strohhaufen an. Es entstand Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro. Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.

Drogen gefunden

Am Samstagnachmittag wollten die Beamten einen Radfahrer in der Schopenhauerstraße einer Verkehrskontrolle unterziehen, da dieser während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzte. Beim Erblicken der Streife ergriff er zunächst die Flucht und konnte kurze Zeit später gestellt werden. In den mitgeführten Sachen des 38-jährigen polizeibekannten Mannes fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel.

Teleskopschlagstock im Fahrzeug

In der Nacht zu Sonntag kontrollierten die Beamten in der Schwanseestraße einen 20-jährigen Fahrzeugführer. In der Mittelkonsole seines Pkw konnte ein Teleskopschlagstock aufgefunden werden, welcher dort zugriffsbereit lag. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde gefertigt.

Zeugenaufruf nach Unfallflucht

Am Sonntagmorgen gegen 04:45 Uhr befuhr ein Toyota Transporter die Apoldaer Straße in Umpferstedt in Richtung Schwabsdorf. In einer scharfen Linkskurve kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Dabei überfuhr es zwei Verkehrszeichen. Nach Angaben einer unbeteiligten Zeugin konnte das Fahrzeug selbst den Graben verlassen und hielt auf Höhe der Zufahrt des Sportplatzes an. Die Zeugin sprach den Unfallverursacher an. Dieser war augenscheinlich unverletzt, sah jedoch keine Veranlassung, die Polizei zu informieren. Kurze Zeit später erschienen drei weitere Personen an der Unfallstelle und schleppten zusammen mit dem Unfallverursacher das beschädigte Fahrzeug in Richtung Apolda ab. Weder das Verursacherfahrzeug noch der Abschlepper konnten im Anschluss festgestellt werden. Der Sachschaden an den Verkehrszeichen beträgt 1.000 Euro. Das Verursacherfahrzeug (heller Toyota Transporter) muss massive Schäden im Frontbereich aufweisen. Der Fahrer (ca. 40 Jahre, 170cm, rotes T-Shirt, dunkle kurze Haare) saß allein im Fahrzeug. Weitere Zeugen, welche Hinweise zum Unfallverursacher machen können, werden gebeten sich bei der PI Weimar zu melden. (Telefon 03643/882-0 oder pi.weimar@polizei.thueringen.de)

Bei Unfällen leicht verletzt

Am Freitagmittag parkte eine 44-jährige Fahrzeugführerin ihren Pkw in Tiefurt „Am Ilmhang“ am rechten Fahrbahnrad. In dem Moment befuhr eine 25-jährige Radfahrerin diese Straße in Richtung Weimar. Als die Radfahrerin auf Höhe des Pkw war, öffnete die Fahrerin die Autotür. Die Radfahrerin versuchte noch auszuweichen, kollidierte jedoch mit dem Pkw. Sie stürzte und zog sich Schürfwunden am Knie und Ellenbogen zu. Sie wurden ins Klinikum Weimar gebracht. Am Fahrrad sowie am Pkw entstand Sachschaden.

Am Freitagnachmittag ereignete sich in der Fuldaer Straße ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und zwei leichtverletzten Personen. Aufgrund eines Rückstaus von der Kreuzung Ernst-Thälmann-Straße / Fuldaer Straße musste eine 54-jährige Citroen-Fahrerin vor der Einmündung Bertuchstraße anhalten. Eine 31-jährige VW-Fahrerin stoppte dahinter. Eine 24-jährige Skoda-Fahrerin erkannte dies zu spät und fuhr auf den VW auf. In der Folge wurde der VW auf den Citroen geschoben. Die Unfallverursacherin sowie die VW-Fahrerin wurden leicht verletzt in ein Klinikum gebracht. An allen drei Pkw entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 9.000 Euro. Das Fahrzeug der Unfallverursacherin musste abgeschleppt werden.

Berauscht unterwegs

Am Freitagabend kontrollierten die Beamten in Kleinobringen einen 37-jährigen Mercedes-Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Eine Blutentnahme wurde veranlasst, die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein sichergestellt.

Ebenso am Freitagabend kontrollierten die Beamten in Niedergrunstedt einen 41-jährigen VW-Fahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,74 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

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