5. September 2019
Weimar

Referenz an Alexander Sergejewitsch Puschkin

Gäste aus Litauen in Weimar zu Gast

Seit einigen Tagen sind 3 Mitarbeiterinnen des staatlichen Puschkin Museums aus Markuciai Gäste des Weimarer Vereins Museion e.V.  und der Ortsgruppe der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft Weimar . Die kleine Delegation möchte in Weimar der Klassikerstadt, wie ihre Leiterin Frau Nadezhda Petrauskene betonte, „an die großen literarischen Leistungen von Alexander Sergejewitsch Puschkin erinnern“.
In der malerischen Gegend des Regionalparks Pavilnius – in Markuciai, zehn Minuten von der Altstadt von Vilnius entfernt – befindet sich das Landgut Melnikov-Pushkin. 1940 wurde hier das Puschkin-Literaturmuseum eingerichtet. Das Museum öffnete für seine ersten Besucher im Jahr 1948.
Das Schlüsselwort des Museums ist „Authentizität“ – ein authentisches Haus mit  Möbeln und Exponate aus der Zeit Puschkins.
Dank der Eigentümerin des Hauses, Warwara Puschkina, die testamentarisch hinterließ , die Erinnerung an A. Puschkin, seine Schöpfungen und seine Familie zu bewahren. Dank der Menschen, die hier lebten, ist das zentrale Haus des Anwesens seit 151 Jahren erhalten.
Auch in Litauen wird das Werk und das Schaffen von Alexander S. Puschkin hochgehalten und weiter in den öffentlichen Diskurs gebracht. Das Museum findet auch über die Grenzen Litauens große Beachtung, so in Polen, Belarus, der Ukraine, Lettland, Italien und Frankreich.
Die Leiterin Frau Petrauskene wird begleitet von ihren Mitarbeiterinnen Frau Anastasia Laputsko – Entwicklungsspezialistin des A.S. Puschkin Literaturmuseums und Frau Maria Konitskaya, Leiterin und Gastgeberin von Exkursions- und Bildungsprogrammen des Museums.
Den Gästen bereiteten wir am 4. September 2019 einen angenehmen gemeinsamen Abend und wir erfuhren  viel Neuigkeiten von ihren Tätigkeiten. Ein abendlicher Spaziergang durch die Klassikerstadt führte uns zum Puschkin Denkmal, zur Puschkinstrasse und zu weiteren historischen Orten Weimars. Auch ein Besuch in der Landeshauptstadt Erfurt wurde Realität, dank den Aktiven Mitgliedern der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Erfurt.

Seit 27. November 1949 steht das  Weimarer Alexander-Puschkin-Denkmal am Weimarer Park an der Ilm in unmittelbarer Nähe zur Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek neben dem Bibliotheksturm an der Kreuzung von Puschkinstraße und Ackerwand ruht auf einem 1,30 Meter hohen Sockel aus Muschelkalk.
Der Bildhauer Johannes Friedrich Rogge schuf die ausdrucksstarke monumentale Bronzebüste, anläßlich  des 150. Geburtstages des russischen Dichters und Goetheverehrers.

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