6. Mai 2021
Weimar

Stilvolles Preisdesign für den Thüringer Staatspreis für Baukultur gekürt

Weimarer Graphiker Eric Jentzsch gewinnt Gestaltungswettbewerb

Materialkombinationen zum Preisentwurf von Eric Jentzsch.

Der Sieger im Gestaltungswettbewerb für den Thüringer Staatspreis für Baukultur wurde am Montag, den 3. Mai von einer hochkarätig besetzten Jury gekürt. Der Gewinnerentwurf stammt von dem Weimarer Graphiker Eric Jentzsch vom Gestaltungskollektiv „Hüftstern“. Die Jury-Mitglieder beeindruckte die edle Einfachheit der vorgestellten Ideen.

„Von den eingereichten Entwürfen überzeugten die Vorschläge von Herrn Jentzsch als Gesamtpaket. Herausragend sind das filigrane Design, die elegante Schlichtheit und die verwendeten hochwertigen Materialien wie Holz, Messing und Terrazzo“, sagte dazu Infrastrukturstaatssekretärin Susanna Karawanskij. „Hinzu kommt die professionelle Verarbeitung durch 3D-Druck und CNC-Fräsungen. Der Entwurf ist ein Blickfang und animiert regelrecht zum Anfassen. Somit erhält der Thüringer Staatspreises für Baukultur ein würdiges, hochwertig-professionelles Preisdesign.“

Eric Jentzsch freut sich, dass sein Entwurf überzeugen konnte: „Gerade, weil meine eigentliche Fokussierung auf die Entwicklung von Erscheinungsbildern, Schriften und klassischem Grafikdesign liegt, waren der Entwurf und die Planung von konkreten Objekten eine spannende und herausfordernde Aufgabe.“

Der „Thüringer Staatspreis für Baukultur“ prämiert herausragende und beispielhafte Leistungen im Bausektor mit hoher Innovationskraft sowie gestalterischer Qualität. Die baukulturelle und auch künstlerische Entwicklung der Gesellschaft sowie deren Vermittlung stehen neben planerischen Lösungen im Mittelpunkt.

Der neue Staatspreis für Baukultur ersetzt die bis 2019 jährlich abwechselnden ausgelobten Thüringer Staatspreise für Architektur und Städtebau bzw. für Ingenieurleistungen. Gemeinsam mit der Stiftung Baukultur Thüringen sowie der Architektenkammer und der Ingenieurkammer Thüringen sollen mit dem neuen Preis Vielfalt und integrativer Charakter von Baukultur verdeutlicht werden. Für diese Preise hatte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft einen grafischen Gestaltungswettbewerb aufgerufen.

Auf Platz zwei der Ausschreibung gelangte der von Christof Mühe aus Bremen erstellte Entwurf. Die eingereichten Ideen von Gregor Sauer und Andreas Heintzel aus Weimar erreichten den dritten Platz.

Staatssekretärin Karawanskij erklärte weiter: „Wir bedanken uns bei allen Mitbewerbern für ihre ebenfalls hochwertigen Arbeiten. Aufgrund der gestalterischen Qualität des Eingereichten fiel die Entscheidung nicht leicht. Mein Dank gebührt nicht zuletzt den Jurorinnen und Juroren, die mit Fachkompetenz und Augenmaß einen würdigen Sieger gekürt haben.“

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